
Dem Birkenhain entlang zum See,
wo noch die Schwäne Kreise ziehen.
Im Abendlicht getaucht in Gold,
Um Mitternacht die Bäume rauschen,
und die Parks und Gärten lauschen,
und Verliebte flüstern leis`,
deren Küsse sind so heiß,
finden immer keinen Schluß,
obwohl jetzt alles schlafen muss -
und im Wald der Kuckuck ruft!
Überall die Rosen blühen,
am Firmament die Sterne glühen,
und der[...]
Noch die Sonnenstrahlen blenden,
sie das letzte Rot entsenden,
sitze dann im Dämmerlichte,
denk so an die Weltgeschichte,
ich liebe diese Zwielichtstunden,
denn sie heilen viele Wunden.
In der Abendluft liegt eine Feuchte,
die der helle Tag hinein gescheucht,
vor meinen Augen Bilder schweben,
Gedanken sie zusammenweben,
Kalter Wind flüstert
durch die Bäume,
noch breitet die Sonne
ihre leuchtenden Arme aus,
sie halten mich umschlungen.
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Nach den Sonnen
kommen bald die Frostriesen,
die ihre kalten, weißen Mäntel
über das Land werfen,
erfrorene Bläter umfluten
dann die Stämme;
der Feind: die Kälte,
Das Tageslicht, es flieht dahin,
lass` mein Tagewerk jetzt ruh`n,
will nach des Tages Last und Mühen,
nur lauschen noch dem Abendlied.
Zart erklingt die Lebensweise,
leis` und sanft, man hört sie kaum,
versink im Augenblick der Harmonie,
verschmelz in Zeit und Traum.
Die Sonne schwand,
es dunkelt in allen Wegen,
Dämmerung legt sich
wie ein graues Band
auf Parkes - Gegend.
Nun ist es still,
das bunte Treiben
längst vergangen,
die Luft wird kühl,
dich überkommt
ein verlorenes Gefühl,
und mit der Dunkelheit
ein leichtes Bangen.
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