12. September 2024

Vorherbstliche Gedanken

Kalter Wind flüstert
durch die Bäume,
noch breitet die Sonne
ihre leuchtenden Arme aus,
sie halten mich umschlungen.
----------
Nach den Sonnen
kommen bald die Frostriesen,
die ihre kalten, weißen Mäntel
über das Land werfen,
erfrorene Bläter umfluten
dann die Stämme;
der Feind: die Kälte,
die leiser anschleicht als der Wind,
Schnee bedeckt zart den Waldboden,
Steine und Wurzeln liegen verborgen
unter der weißen Kruste,
sie warten auf den Sorglosen,
den Unachtsamen.
----------
Langsam sinkt die Dämmerung herab......,
dunkler und dunkler wird es,
der wolkenlose Himmel
verwandelt sich vom Dunkelrot,
bis schließlich zu tiefem Schwarz.

 

© pally66

64 Aufrufe
Gefällt auch:
pally66 Natur und Jahreszeiten 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

2 Kommentare

pally66
pally66 Autor Poet Laureat
18.09.2024
Danke für Deine Worte, Raina, und lG in Deinen Abend, Helga
Raina Jeschke
Raina Jeschke Reimling
18.09.2024
Ein wunderschönes Stimmungsbild!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Aktiv in · Natur und Jahreszeiten
Meist gelesen · Natur und Jahreszeiten
Gedicht des Tages

Orangerot leuchtendes Horizont-flimmern, wandelt zu schwebender Farbenpracht, fliegende Wolken, die jetzt schimmern, ver…

Gedicht lesen
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte