Trauer/Kummer/Schmerz



Der Rosenstrauch

 

Rosen hab` ich angepflanzt,
blühen wunderschön in rot,
erblickte gestern eine Rose,
die war so weiß, so wie der Tod.

Wie konnt` das nur geschehen,
dazwischen eine Rose,
so weiß wie frisch gefall`ner Schnee,
ich kann es gar nicht fassen,
wird mein Liebster mich verlassen?

Auch die Amseln in dem Garten,
sangen immer voller Fröhlichkeit,
wenn sie jetzt ihr Liedchen starten,
klingt es nach Weh und Leid.

Ach, wie ist mir bang um`s Herz,
was hat das zu bedeuten,
erlaubt sich jemand einen Scherz,
ich kann ihn nur nicht deuten?

Die strahlend weiße Rose,
bringt Angst und große Not,
und auch der Amsel Lieder,
verkünden nur den Tod.

Ein Bote brachte einen Brief mir,
den ich nun halt in meinen Händen,
er trägt ein schwarzes Seidenband.....
des Liebsten Leben jäh ein Ende fand.

 


Gelesen: 135   
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AUTOR:

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehen sehe ich gern Krimis. Ansonsten koche ich gern, besonders mediterran und orientalisch. Auch Gartenarbeit ist ein Hobby von mir. Tiere mag ich auch, besonders Hunde. Ehrenamtlich habe ich mal eine Kindergruppe geleitet. Gedichte und Literatur interessieren mich sehr.


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3 KOMMENTARE



24. Mai 2022 @ 19:21

Vielen Dank Euch beiden für die Kommentare und das Herz. Naja, nicht immer ist WEISS die Farbe der Unschuld und der Reinheit, sondern auch in manchen Ländern, wie Du ganz richtig bemerkt hast, liebe Ingrid, eine Trauerfarbe. Und ja, Ewald, es ist nur ein Gedicht. Könnte aber auch als Vorahnung verstanden werden!! LG in Euren Abend, Helga


21. Mai 2022 @ 10:17

Guten Morgen, Helga,
zuerst dachte ich bei der weißen Rose an Unschuld, vielleicht unerfahrene Liebe im Zusammenhang mit der roten.
Beim Weiterlesen erst an Trauer- wie es ja in vielen Ländern üblich ist.
Dein Gedicht ist zart - es gefällt mir.
Grüße ins Wochenende
Ingrid



21. Mai 2022 @ 08:46

Hoffentlich nur ein fantasievolles Gedicht.
LG
Ewald



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