Sonstige Gedichte



Mein kleiner Hund



Wenn´s meinem Hund zu bunt mal wird

und ich mich virtuell verirrt,

ich seh´s ihm nach, nehm´s ihm nicht krumm;

denkt er bei sich – ist doch zu dumm!

 

So kommt er auf spezielle Weise,

nicht fordernd laut, nein still und leise,

setzt sich daneben einfach hin,

um zu ergründen wohl den Sinn.

 

Was mich so fesselt ungemein,

was könnt in diesem Kasten sein,

anstatt mit ihm draussen zu toben,

sollt´ lieber ihn ein bisschen loben.

 

Sitz ich mal stundenlang dabei,

der kleine Hund scheint einerlei

und kommt dann an der arme Tropf,

legt hoffnungsvoll den kleinen Kopf,

 

an meiner Seite recht gewandt,

auf den PC so ganz charmant.
Schaut mich dann an mit treuem Blick,

ach liebes Frauchen, komm zurück!

Wär schöner mit mir doch zu kosen,

wenn in der Brust Gefühle tosen,

viel besser wär es abzuschalten,

mit ihm ein Stündchen zu gestalten.

 

Und die Moral von der Geschicht:

Wie sang schon einstmals Reinhard Mey:

dem Hund wär´s dann nicht einerlei,
beim Kühlschrank öffnen sicherlich -

wünscht dann der Hund – er wäre ich!

 

© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation

Am Bild wird gerade Daisys Herrchen belagert, macht sie jedoch bei mir ebenso

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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

Als Audiostream:




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2 KOMMENTARE



12. Oktober 2025 @ 15:30

...liebe Grete, ich habe sogar zwei dieser Sorte, zwei waschechte Westhighland White Terrier Damen, so gar nicht damenhaft mitunter, die es uns nicht langweilig werden lassen... Speziell Daisy ist überaus hilfreich zur Stelle sobald im Garten gegraben wird, wenngleich sie dann abends kein White Terrier sondern eher zu den Blackys gehört!
Wir sind am pendeln, gleichzeitig mit Innen- und Outdoorarbeiten gut beschäftigt daher auch meine mehr als sporadische Präsenz hier...
Tantchen hätte dieser Tage ein wunderbares Einzelzimmer in einem Seniorenschlössel angeboten bekommen, dass ich jedoch in ihrem Namen in letzter Sekunde absagen musste - nun 85 Jahre in ihrer Wohnung, ich kann es ihr nachfühlen, einen alten Baum verpflanzt man halt nicht - und wir wurschteln halt weiter wie bisher...

Dankeschön für dein Hiersein schicke ich liebe Grüße zu dir!
Uschi


10. Oktober 2025 @ 21:57

... wie süß , dies weiße Knäulchen muß man lieben. Habe selbst z.Z. keinen , aber in jungen Jahren durfte ich diese reine Hundeliebe genießen. Ich hatte meinem Rigo auch Gedichte gewidmet. Dir alles Liebe und eine schöne Zeit
G.



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