18. Februar 2012
Die Nacht
Dunkel kommt sie daher,
plötzlich umhüllt sie dich,
du erkennst sie nicht,
bis sie dich umhüllt.
Mal kommt sie von vorne,
ein andermal von hinten,
sie fährt ihre Krallen aus,
fängt dich wie eine kleine Maus.
Sie kommt leise herein,
niemand bemerkt sie,
sie ist ein ungebetener Gast,
der immer was zu sagen hat.
Suchst du sie?,
es wird dir nicht gelingen,
sie zu stellen,
denn sie ist behände.
Sie klettert überall herauf,
lässt sich von nichts aufhalten,
man kann ihr den Weg nicht versperren,
man sollte sie passieren lassen.
Flüsse, Seen und Meere,
Tiere, Pflanzen und Menschen,
Hügel, Täler und Berge,
nichts und niemand wird verschont.
(c) Jekaterina
„Die Nacht" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Sonstige Gedichte
von Gast, veröffentlicht am 18. Februar 2012 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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