Ein kleines Gespenst namens Balduin
spukte in einer Ruine allein vor sich hin.
Es fühlte sich so richtig einsam,
weil keiner bei ihm vorbei kam.
Plötzlich erschien eine Gespenstin auf dem Plan,
da ist bei ihm die große Liebe entbrannt.
Ihr schöner Name war Anette,
sie war eine richtig Kokette.
Einige Zeit spukten sie gemeinsam herum,
dann wurde ihr seine Liebe zu dumm.
Denn sie liebte ihn einfach nicht,
er war für sie nur ein hässlicher Wicht,
seine inneren Werte erkannte sie nicht.
Sie hatte seine Liebe nicht verdient,
denn sie hatte nur Äußerlichkeiten im Sinn.
Schließlich ist sie wieder verschwunden,
das hat er leider nicht überwunden.
Aus Kummer blieb er in seinem Sarg,
in dem er sich dann für immer verbarg.
Mein Gedicht passt zur Halloween-Zeit,
die Gespenster stehen zum Spuken bereit.
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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5 Kommentare
herzlichen Dank für Dein Herzchen. Freut mich, daß Du mein Gedicht gelesen hast.
Dir eine schöne Herbstwoche! Liebe Grüße Hanni
vielen herzlichen Dank für Dein Herzchen und Deinen netten Kommentar zu meinem Geistergedicht. Schön, daß Dir mein Gedicht gefällt. Ja, diese oberflächliche Anette hat Balduins Liebe gar nicht verdient. Ich glaube, in seinem Sarg ist er am besten aufgehoben, da hat er wenigstens seine Ruhe. Hoffentlich gehts Dir gut in diesen unsicheren Corona-Zeiten !? Ich würde mich sehr freuen, von Dir wieder mal eins Deiner lustigen Gedichte zu lesen !
Dir einen nicht zu stressigen Arbeitstag ! Liebe Grüße Hanni
Erst Hoffnung machen, dann fallen lassen! Wie gemein.
Der arme Balduin!!!
Vielleicht überlegt er es sich nochmal, kommt aus seinem Sarg rausgefegt und sucht sich eine
andere Geisterfrau. Spuken bestimmt noch viele rum.
Ich finde dein Gespenstergedicht einfach süß! Klar - wo ich doch Geistergeschichten so gerne mag.
Geisterhafte Grüße Heike