In der alten Mauer war ein Loch,
durch das Steffi so gern kroch.
Jetzt hat es ihr Vater zugemauert,
was das Mädchen sehr bedauert.
Steffi ruft mir zu: „Ich bin so sauer!“
Sie vermisst das Schlupfloch in der Mauer.
„Schade, dass ich dich nicht mehr sehe,
obwohl ich auf den Spitzen stehe.
Auch Strolchi kann nicht mehr zu dir,
wir müssen jetzt vorn, durch deine Tür.“
„Steffi, du musst nicht traurig sein,
mir fällt gewiss noch etwas ein.“
Sie ist so gern durch dieses Loch geschlüpft
und auf unserem Rasen herumgehüpft.
Vielleicht schneide ich in der Kompostecke,
ein Loch für Steffi in die Hecke.
Die Büsche sind alt und viel zu groß.
Ich hole die Säge und schon geht’s los.
Steffi beobachtet jetzt ganz rege,
wie ich Ast für Ast absäge.
Jubelnd steht sie im Nachbargarten
und kann es gar nicht mehr erwarten.
Für die Vierjährige ist der Weg jetzt frei,
sie dankt mir mit einem Jubelschrei.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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6 Kommentare
LG
Ewald
was Ralph schreibt, das ist auch nicht schlecht.
LG zurück, Gudrun
Da passt die dickste Maus dann rein.
Und denn gehts los, im Kleinkrieg-Garten,
wo Strolch und Co. auf > Nachtisch< warten.
Fröhlichen Pausengruß schickt
Ralph
Papa stopft das Loch in Mauer
und die Steffi die war sauer.
Das war vom Papa so gemein
die Steffi konnt nicht zu dir rein.
Stinkesauer war die Katze
und schnitt dem Papa eine Fratze.
Die Gudrun rief : " Du blöder Wicht
das ist gemein - so geht das nicht!
Den kann ich nicht mehr leiden.
Ich werd ein Loch in Hecke schneiden!"
Dann nahm sie ihre Gartenscher
und legte los- mal kreuz , mal quer.
Die Hecke - huiii - ein Loch jetzt hatse!
Da freun sich Steffi und die Katze.
Sie müssen nicht mehr übern Hof
und der Papa guckt ganz doof .
Hab ich gerade zusammen gesponnen , weil mir dein Gedicht so gut gefallen hat.
Lieben Gruß Heike