Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
* Fiktion*
Es war ein kalter Tag im Februar.
An jenem Morgen fuhr der Zug verspätet ein.
Ob es wohl Zufall oder Schicksal war,
als ich dich traf am Bahnhof - zehn nach Neun.
Die Zeit danach war kurz und dennoch hundert Jahr´.
Du hast mich märchengleich vom Schlaf erweckt.
Mein Blut, es pochte wild und warnte vor Gefahr -
süße Verlockung wurde wieder neu entdeckt.
Das Spiel begann - so leicht und wolkenschwebend.
Bedenken, die ich hatte, schobst du weg von mir.
Ich fühlte heiße Glut und - anfangs widerstrebend -
zog mich die Sehnsucht haltlos hin zu dir.
*
Es macht mir Angst, mich gegen jeden Vorsatz zu verlieren,
weil ich genau weiß: Du und ich - das kann nicht weitergehen
( du brauchst mit Argumenten nicht brillieren ).
Deshalb mein Brief. Du wirst mich irgendwann verstehen.
*
12/2019
Worte (C) Ingrid Bezold
Bild: Pixabay
© Ingrid Bezold
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3 Kommentare
Immer diese Probleme mit der Zweisamkeit.
LG
Ewald
Ich glaube, DIESE Probleme gibt es nur, wenn Leidenschaft mit im Spiel ist und der Kopf noch einigermaßen klar funktioniert. Für beide eine gute Lösung.
LG Ingrid