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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Der Bauer sprach mit seine Frau
über die dicke Emma, ihre Sau:
„Es ist Zeit für sie, Ferkel zu kriegen,
sicher wird sie Nachbar’s Eber lieben.“
Gesagt, getan, sie packten’s gleich an,
besprachen mit dem Nachbarn ihren Plan.
„Ich leih Euch meinen Eber schon,
will aber dafür ein Ferkel als Lohn!“
Der Bauer hat sieben dem Metzger versprochen,
der wird sicher auf sein Recht pochen,
also verspricht er dem Nachbarn „Bei acht
kriegst Du eins der Ferkel vermacht.“
Beim Besuch des Ebers ist Emma sehr glücklich
und sie wird trächtig, augenblicklich.
Acht gesunde Ferkel werden geboren,
gegen den Nachbarn hat sich der Bauer verschworen.
„Es waren leider nur sieben,
die sind Alle dem Metzger überschrieben.“
Das achte Ferkel hat er in der Scheune versteckt,
dort war es ganz einsam und ist verreckt.
Der Bauer war ein richtiges Schlitzohr,
zur Strafe er das arme Ferkel verlor!
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay
© Hanni
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2 Kommentare
danke für Deinen netten Kommentar. Das arme kleine Ferkel tut mir auch leid. Aber es handelt sich nur um ein Gedicht. Ich will mit der Geschichte nur erzählen, was der Bauer für ein Schlitzohr ist und wie die Strafe auf dem Fuß folgt. Ja, Lügen haben kurze Beine! Übrigens, ich finde es ganz schrecklich, wieviele süße kleine Ferkel als Spanferkel auf dem Grill landen. Sicher wird das kleine Ferkel auch dort landen. Der gierige Mensch kann nicht mal kleine Tiere in Ruhe aufwachsen lassen, sehr trauig!
Liebe Grüße Hanni