Gedichtesammlung.net wurde komplett neu gestaltet!

Neues Design, viele neue Funktionen — schau was alles neu ist und sag uns deine Meinung!

Persönlicher Feed Autoren folgen Kommentare liken Dark Mode Erweiterte Suche Gedichte mit Audio Autoren-Verzeichnis Social-Media-Teilen
Profil vervollständigen Jetzt abstimmen!

Wo Verse und Tore fallen

USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026

23. Juli 2019

Dummheit


Der Mensch lobt gern seinen Verstand,
und meint – die Macht ist Intellekt,
doch wer sich umsieht hier im Land,
der hat ganz sicher schnell entdeckt,
dass fast ein Jeder übertreibt,
wenn er von eig´ner Klugheit spricht -
denn was letztendlich übrig bleibt,
das taugt der vielen Worte nicht.

Fortschritt - nennt der Mensch - Zerstörung,
das stete Wachstum dann - Kultur,
Geld ist für ihn Machtvermehrung,
nie hört er - die tickende Uhr,
Wälder fällt er, verseucht das Meer,
verschmutzt Flüsse, verpestet Luft,
schickt in Kriege ein großes Heer,
nur weil die Gier nach Sieg wieder ruft.

Der Mensch will haben und kriegen,
ohne zu fragen, wem´s gehört,
der Gefallene bleibt liegen,
am Leben bleibt nur, wer sich wehrt,
keiner will die Wahrheit sehen,
es gibt nur den Profit, der zählt,
irgendwann wird’s nicht mehr gehen,
der Globus ward zu sehr gequält,
es ist zu spät, zu erkennen,
dass Intellekt kein Freibrief ist,
Dummheit sollte man es nennen,
das, was in vielen Köpfen frisst.

© Horst Rehmann

© Rehmann

125 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Gesellschaftskritik 0 Kommentare

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Gedicht des Tages

  Zwischen bieder geduckten Häuserzeilen,gehe ich altbekannte Straßen entlang,die sorgfältig bepfl…

Gedicht lesen
Aktiv in · Gesellschaftskritik

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Meist gelesen · Gesellschaftskritik
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte