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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Großmutter ist in jungen Jahren,
schon sehr viel Unheil widerfahren.
Sie verdrängte diese schlimme Zeit,
- voller Schmerz und Traurigkeit.
Kriege und auch Hungersnot,
Aug´ in Auge mit dem Tod.
Krankheiten, wie Pest und Cholera,
brachten die Menschen in Gefahr.
Sie sprach mit mir, vor vielen Jahren,
oft über Kriegsleid und Gefahren.
Ihren einzigen Sohn, hat sie verloren,
er ist in Russland, im Krieg, erfroren.
Auch ihr Mann ist nicht unversehrt,
aus dem 2.Weltkrieg heimgekehrt,
- lange galt er als vermisst.
Zeiten, die man nicht vergisst.
Ich würde wirklich alles geben,
um sowas nie mehr zu erleben.
Doch überall, sind wir mal ehrlich,
brodelt es zurzeit gefährlich.
Für ein kleines Stückchen Land,
riskieren Politiker einen Flächenbrand.
Nachrichten mag ich nicht mehr hören,
es geht nur um "Aufrüsten und Zerstören".
Wann werden die Mächtigen mal klug?
Zerstört wurde wahrlich schon genug.
Zum Aufbauen brauchen sie wieder Geld.
Was für eine verrückte Welt...
© Gudrun Nagel-Wiemer
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10 Kommentare
Gutes Gedicht aber-Krieg entsteht im Kopf eines Menschen,der Macht und Einfluss hat,sein Volk von seinem Vorhaben überzeugen kann,weil es dumm ist und den Schwanz einzieht.
Ist aber nur meine Meinung.
Schönes Wochenende
Kriege führen die Großmächte, nicht die Völker, die als Kanonenfutter dienen und sterben müssen. Klaus von Dohnanyi hat es so ähnlich formuliert: "Wenn Europa untergeht, klirrt in den USA keine Fensterscheibe."
Wenn er sich da mal nicht verschätzt! Diesmal droht eine weltweite Atomare Vernichtung, wenn es nicht endlich zu einer Lösung kommt.
Wir setzen auf Glaube, Liebe Hoffnung. All We Need Is Love.
Herzliche Wochenendgrüße, Christine.
eignen Mutter habe ich miterlebt.Furchtbar.
LG
Ewald