20. April 2024

Der Kümmerling (Bekannt aus Funk und Fernsehen)

Leckt der „Schwarze Kater“ zornig

dir am Hirn und schreit vor Gier,

faucht im Kopf und zeigt die Krallen,

ist er wohl kein Kuscheltier.

Preiset an des Herren Gnade,

wärmt er dir die kalte Hand.

Seine Sorge falsche Krücke,

steck den Kopf tief in den Sand.

Fahr zur Hölle „Schwarzer Kater“!

Grüß den Flaschengeist von mir.

Mach die Flatter Sensenvater,

Abflug durch die Hintertür.

Schmecken Küsse wirklich besser?

„Asbach Uralt“ ewig währt?

Der Bär im Mann sucht „Spaß im Glas“,

als „Kümmerling“ zur Hölle fährt!

Listig schiebt man dir den Napf,

randgefüllt mit Schleierkraut.

Steter Tropfen macht schön satt,

hält mit Zwirn dein Kartenhaus.

Fahr zur Hölle „Schwarzer Kater“!

Grüß den Flaschengeist von mir.

Mach die Flatter Sensenvater,

Abflug durch die Hintertür.

„Der Kümmerling (Bekannt aus Funk und Fernsehen)" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam, veröffentlicht am 20. April 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

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Jörg Stahlschmidt/Nuthetal bei Potsdam

Ich schreibe seit meiner Schulzeit.
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Von Potsdam in die Ferne!
Berufe mit Abschluss: Zimmermann, Koch
Studium: Gastronomiemeister-Küchenmeister
Ausbi…

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1 Kommentar

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
21.04.2024
Das ist ja schon ein Vatertagsgedicht, Jörg. In der Dorfkneipe hieß es früher immer:
Currywurst und Kümmerlinge, das sind zwei der schönsten Dinge. LG Gudrun

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