Murath ist wieder draußen,
war jahrelang in Haft.
Er hat damals seine Mutter,
im Hausflur umgebracht.
Sie hat ihn groß gezogen,
er hat sie brutal gekillt.
Er stand wohl unter Drogen,
drum war das Urteil mild.
Als Kind war er schon schwierig,
war manisch depressiv,
nach der Scheidung seiner Eltern
lief irgendetwas schief.
Für Murath eine schwere Zeit,
er betäubte sich mit Drogen.
Zuhause gab es ständig Streit,
drum ist er ausgezogen.
Schon nach ein paar Wochen,
stand er wieder vor dem Haus.
Er roch stark nach Alkohol
und sah verwahrlost aus.
Er bettelte seine Mutter an,
brauchte Geld zum Überleben.
Sie schüttelte nur mit dem Kopf.
diesmal wollte sie nichts geben.
Da griff er nach der Zinnfigur,
und packte sie beim Schopf,
holte damit kräftig aus
und schlug ihr auf den Kopf.
Wäre sie nicht so stur gewesen,
und hätt´ ihm das Geld gegeben,
hätte er nicht zugeschlagen,
dann wär´sie noch am Leben.
„Alkohol und Drogen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 3. Juni 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
5 Kommentare
Murat wird ohne H geschrieben.
Wenn man das Wort anders zusammensetzt,entsteht das neue Wort Traum,daher weiß ich das-und weil ich ein wenig türkisch spreche.
LG
Lb.Gr. Grete
LG
Ewald