Dort wo der Abend still und leis herniederkommt,
wo nur der Mond von Federwolken dabei zart umkränzt.
Im Ewigweit der Emotionen still gefangen,
wenn flackernd Schattenlicht im Licht der Schatten,
bei all der Nacht flüsternd dir Einsamkeit nun reflektiert.
In tiefer Stille, die beinahe in sich selbst verrinnt
und Tränentropfen nahezu selbst am Verglühn
bis sie am Grund der Seele letztlich aufgeschlagen,
so kristallin wie Gläserklang in tristen Tagen.
Verborgen dabei das, was uns so sehr berührt.
Im Spinngewölb der Wehmut ist es leicht sich zu verstricken,
denn ebenso wie auch die Zeit, sind sie behaftet.
Mit all den Kleinigkeiten, die in alten Uhren ticken,
im Niederschlag Gedankenunruh oftmals uns entwaffnet.
Bis wir im Einerlei dann nurmehr Gleichmut selbst verspürt.
So trockne niemals vorschnell dir die Tränen,
wenn du nicht weißt, wofür sie dir gereicht.
Erkenntnis dessen, wonach ewig lang wir sehnen.
Selbst wenn die Wehmut uns nur langsam weicht ~
In tiefer Stille, die beinahe in sich selbst verrinnt...
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: LiteSaturation
© Uschi R.
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6 Kommentare
Es könnte auch von einem unserer großen Dichter sein, so schön die Umschreibungen der Gefühle. LG Gudrun
Noch etwas im Schongang schicke ich liebe Grüße und wünsche einen kreativen Wochenstart!
Uschi
Lb. Gr.
G.
Ein herzliches Dankeschön auch dir liebe Grete, ich freue mich, wenn es gefällt.
Liebe Grüße zu dir, Uschi
Ein schwermütiges Gedicht mit passendem Foto.
Liebe Grüße
Ingrid
Die Wehmut treibt uns an manchmal liebe Ingrid, wenn es anders wäre, wäre es uns wohl kaum möglich, Gefühle in Worte zu fassen denke ich.
Ein herzliches Dankeschön, auch hier ein See aus meiner neuen Heimat wo man einfach ins Schwärmen kommen muss ob man will oder auch nicht...
Liebe Grüße in den Abend zu dir! Uschi