So wunder Violettgeruch
in dem ich mich so gerne wähne,
in Endlosfeldern sonnenweit.
All die Farben und der Duft,
geschwängert ist die Abendluft.
Im Violett und Hand in Hand.
Gehend leise still und ruhig
durch die violette Luft.
Einstmals war es uns beschieden
auf Erden hier einand zu lieben.
Alleine miteinand zu sein,
hier auf Knien, Dich zu lieben.
Im Violett und Hand in Hand
durch violette Felder ziehen.
Und selbst im flackernd Kerzenlicht,
ein kleiner Tropfen, intensiv,
Lavendellicht mir im Gedicht.
Der Docht verbrennt
die Kerze nicht,
Erinnerung ~
Lavendellicht.
Uschi Rischanek & Ralf Maul 2022
Text/Rezitation
Bild: LiteSaturation
Meinem lieben Poetenfreund mit dem so viele Texte entstanden in all den Jahren, dieser, als ich ihm ein kleines Fläschchen echtes Lavendelöl geschickt hatte - er mochte diesen Duft so sehr!
© Uschi R.
Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
6 Kommentare
wenn man schreibend gut harmoniert, wie du mit deinem verstorbenen Poetenfreund, zieht sich sicher bei dir auch Melancholie über dieses schöne Gedicht.
Liebe Grüße Ingrid
ja das ist ziemlich genau erkannt und auf den Punkt gebracht. Er war zwar völlig abgerückt, von Reimschemen und strengen Formen im Schreiben selbst und auch dies ergab so manche Diskussion oftmals. Aber irgendwie haben wir immer einen gemeinsamen Faden gefunden in unser beider Texten die immer nie vorhersehbar und spontan waren. Einige von ihnen habe ich nunmehr begonnen einzsprechen, erst jetzt ist mir dies möglich und fällt mir alles andere als leicht weil so viele Erinnerungen darin verwoben sind.
Ich danke dir und wünsche einen angenehmen Abend!
Liebe Grüße Uschi
Lb.Gr.
G.
Die vielen guten Gespräche fehlen mir, er hinterlässt eine große Lücke, wenngleich wir KEIN Liebespaar waren.
Er war mir großer Bruder und zum wirklichen Freund geworden.
Ich danke dir fürs Reflektieren und schicke liebe Grüße!
Uschi
Liebe Abendgrüße und angenehme Temperaturen nach den letzten tropischen Tagen!
Uschi