Aus meiner poetischen Weihnachtsbäckerei
Nach Zuckerwerk und Marzipan
Ein zarter Duft aus Mandelglück.
Der Ofen, der so oft nun an,
Erinnert an die Zeit zurück.
An eine Zeit die doch lang her.
Aufs Christkind freute man sich sehr,
Wenngleich man klein und nicht verstand,
Wie alle doch geschäftig waren.
So viel was damals uns verband
Wo ist sie hin, die Zahl an Jahren.
Am Baum Lametta silber, gold,
Ganz droben Engelshaar so hold.
Das Schaukelpferd, der Teddybär,
Die Puppenküche die ersehnt.
Und Weihnachtsweisen legendär,
Wenn Oma meistens dann erzählt,
Uns von ganz früher Stück um Stück ~
Aus Kinderzeit und Mandelglück.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: PulseBox
Am Bild links mein Tantchen, die am 25.12. ihren 99 Geburtstag begeht und rechts im Bild besagte Oma bei der ich teilweise aufwuchs und die mein Lebensmensch war und für immer sein wird.
© Uschi R.
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4 Kommentare
Frohe Weihnachten!
Liebe Grüße
Uschi
mit deinem schönen Weihnachtsgedicht hast du mich in die eigene Kindheit entführt. Damals gabs bei uns meistens Fichten, die mit wunderschönen Kugeln, Vögeln aus Glas und Lametta geschmückt waren. Da hatte man ja ein Wohnzimmer, das nicht ständig beheizt wurde und die Fichten blieben lange frisch. Aber ich bin ja auch älter, als du. Vielleicht war es bei dir schon etwas anders.
Eine gute Zeit
wünscht nochmal Ingrid
so bedanke ich mich recht herzlich. Vielleicht, mag sein, sah man alles mit anderen Augen, doch es war schon eine besondere Zeit damals. So darf ich dir noch schnell, bevor du möglicherweise weihnachtlich entfleuchst, noch ein kleines Rätsel mit auf den Weg geben. Es ergibt sich einfach und ich kam erst selbst dieser Tage darauf, dass ich genau ein Drittel jünger bin als Tantchen ;-))
Ich glaube es ist nicht ganz so schwer und danke recht schön
und grüße dich sehr!
Uschi