Weihnachtsgedichte



Mandelglück



Aus meiner poetischen Weihnachtsbäckerei

Nach Zuckerwerk und Marzipan
Ein zarter Duft aus Mandelglück.
Der Ofen, der so oft nun an,
Erinnert an die Zeit zurück.
An eine Zeit die doch lang her.
Aufs Christkind freute man sich sehr,

Wenngleich man klein und nicht verstand,
Wie alle doch geschäftig waren.
So viel was damals uns verband
Wo ist sie hin, die Zahl an Jahren.
Am Baum Lametta silber, gold,
Ganz droben Engelshaar so hold.

Das Schaukelpferd, der Teddybär,
Die Puppenküche die ersehnt.
Und Weihnachtsweisen legendär,
Wenn Oma meistens dann erzählt,
Uns von ganz früher Stück um Stück ~
Aus Kinderzeit und Mandelglück.

© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: PulseBox

Am Bild links mein Tantchen, die am 25.12. ihren 99 Geburtstag begeht und rechts im Bild besagte Oma bei der ich teilweise aufwuchs und die mein Lebensmensch war und für immer sein wird.

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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

Als Audiostream:




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4 KOMMENTARE



19. Dezember 2025 @ 09:54

Guten Morgen, liebe Uschi, was für ein schönes Gedicht, welches auch mich beim Lesen kurz in meine Kindheit zurück verstetzt hat. Dir und deinen Lieben ein frophes Weihnachtsfest, Gudrun


19. Dezember 2025 @ 12:06

Ich danke dir liebe Gudrun und wünsche auch dir und deinen Lieben eine besinnliche beschauliche Weihnachtszeit!

Frohe Weihnachten!
Liebe Grüße
Uschi


15. Dezember 2025 @ 14:38

Liebe Uschi,
mit deinem schönen Weihnachtsgedicht hast du mich in die eigene Kindheit entführt. Damals gabs bei uns meistens Fichten, die mit wunderschönen Kugeln, Vögeln aus Glas und Lametta geschmückt waren. Da hatte man ja ein Wohnzimmer, das nicht ständig beheizt wurde und die Fichten blieben lange frisch. Aber ich bin ja auch älter, als du. Vielleicht war es bei dir schon etwas anders.
Eine gute Zeit
wünscht nochmal Ingrid


15. Dezember 2025 @ 15:08

Liebe Ingrid,

so bedanke ich mich recht herzlich. Vielleicht, mag sein, sah man alles mit anderen Augen, doch es war schon eine besondere Zeit damals. So darf ich dir noch schnell, bevor du möglicherweise weihnachtlich entfleuchst, noch ein kleines Rätsel mit auf den Weg geben. Es ergibt sich einfach und ich kam erst selbst dieser Tage darauf, dass ich genau ein Drittel jünger bin als Tantchen ;-))
Ich glaube es ist nicht ganz so schwer und danke recht schön

und grüße dich sehr!
Uschi



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