Mensch - Eugen ...
- Poet meiner Jugend -
Der Dichter griff zum Federkiel
und schrieb mit schwarzer Tinte Rot(h)....
für ihn ein leichtes Versfuß- Spiel,
fern jeglicher Ideen – Not.
Aug´und Ohren immer offen
auf den Strassen – in der Tram.
Freudig oder auch betroffen
sah er sich die Menschen an.
(Un)menschlich und immer heiter -
mit erstaunlichem Geschick,
kletternd auf der Lebensleiter -
Bodenständigkeit im Blick.
Ein Mensch, der lyrisch weise dachte,
und mit Humor uns hier auf Erden
vergnügliche Geschenke machte,
wird auch niemals richtig sterben.
*
Glaubt er in seinem Wolkenzimmer,
dass alle Menschen Menschen sind ...
nach den Erfahrungen noch immer....
wie damals gutgläubig – als Kind ?
*
09/24
© Ingrid Bezold
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9 Kommentare
... es war seit je an manchen Tagen,
dass so ein Mensch für sich besieht,
was andre wollte schier verzagen,
weil ihnen oft die Zeit entflieht.
Gerade die, die doch vonnöten,
um aufzuschreiben dies und das.
Die ging so manchem gerne flöten
und dies, dies macht nur selten Spass.
Nicht jedermann trefflich versteht,
in Worte kleiden recht passabel,
oftmals was zwischen Zeilen steht.
Am End nur selten formidabel.
Du hast es wortgewandt vollbracht,
was doch dem lieben Eugen eigen -
beim Lesen mir das Herze lacht.
So bleibt mir nur, mich zu verneigen...
In diesem Sinne liebe Ingrid
Liebe Grüße zu dir,
Uschi ;-))
musste es soeben neu posten, da sich ein kleiner Fehler eingeschlichen hatte!
LG Uschi
Du bist scheinbar zu streng mit dir und kleinen Fehlern. War ich auch mal, aber mittlerweile bin ich altersmilde mit mir und meinen Mitmenschen.
In diesem Sinne...Tschüss denn
Ringelnatz, der Busch und Roth,
leider sind sie alle tot.
Alle drei stachen hervor
durch Weisheit und durch viel Humor.
LG
Ewald
Ihre Werke bleiben lebendig und sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.
LG Ingrid
*Ein Mensch schaut in der Straßenbahn
der Reihe nach die Leute an.
Jäh ist er zum Verzicht bereit
auf jede Art Unsterblichkeit.*
Danke, Grete!
Lb. Gr.
G.