So wie verschwommen so manch milchig Glas
durch das hindurchzublicken nicht mehr geht.
In einer Zeit, in der man gern vergaß,
weil sie doch ohnehin kaum wer versteht.
So wie der Sonnenstrahl so sonnenklar,
der immer noch einher mit Glockenklang.
In einer Zeit wo Wahrheit wurde wahr,
auch wenn man doch dabei im Unverstand.
So wie die Fragen nur nach dem Warum,
zerborsten so sehr in sich selbst beinah.
Entbehrlich dir erscheinend und so krumm,
denn endend ist letztendlich was so nah...
© Uschi Rischanek
Text/Rezitation
Music: LiteSaturation
© Uschi R.
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2 Kommentare
wenn ich frühmorgens, gerade wenn die Sonne am Aufgehen ist, begleitet vom Klang der Kirchturmglocken meine Gedanken der Nacht zu ordnen beginne und mir dabei einfällt, wie sehr man sozusagen reduziert wird im hohen Alter, ohne eigenes Zutun. Ich habe heute vormittag wieder eine Ladung an Leckereien gebracht, doch wenn der Appetit schwindet und ich beim umarmen merken muss, wie knöchern sie schon ist, so schmerzt es mich und doch kann ich nicht viel dagegen machen. So kommen dann diese Gedanken, die Fragen nach dem Warum und Weshalb, die stellen wir uns natürlich, ein jeder der in ähnlicher Situation ist. Antworten zu finden wird wohl nicht möglich sein und trotzdem hilft es zumindest ein kleinwenig darüber zu schreiben, vielleicht um zu ventilieren oder kompensieren, mag sein...
Dir ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende gewünscht, hier zogen gerade dunkle Gwitterwolken mit Donnergrollen vorbei, die Spatzenhorde mit ihrer Jungbrut hat den Futterspender schon wieder leergeräumt ;-)) nunmehr ist Sonnenschein, beinhae wie im April. Danke fürs Hiersein!
Uschi