( in Anlehnung an Rilkes Gedicht "Der Panther")
Er fühlt sich hinter Käfigstäben
im eignes Kosmos , ganz allein.
Vom Fotografenlicht geblendet,
lethargisch und schon selbstentfremdet,
so lebt er täglich sein Dasein.
Ganz unruhig geht er auf und ab ,
guckt manchmal durch die Zwischenräume
und schüttelt ab die Freiheitsträume.
Genauso stehn wir hinter Gitter alle,
erkennen nicht die Lebensfalle ,
ob VOR oder HINTER `n Käfigstäben
wir fristen unser eigen Leben.
© G . . . .
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5 Kommentare
Lb.Gr.
G.
Als ich dein Gedicht gelesen hatte, MUSSTE ich dir das schreiben.
Freut mich, dass du genauso begeistert bist.
(Ben Becker hat das ja auch super rezitiert).
Ein tolles Leseerlebnis - deine Innere Vereinsamung!
LG Ingrid
G.
Lb. G.
G