4. Juli 2018

So ein Tag

Heut ist mal wieder so ein Tag,

an dem ich mich pardauz nicht mag,

hab mich im Spiegel betrachtet,

mein Antlitz spöttisch verachtet.

Dort vor mir, dieses fahle Gesicht,

ist es meins ? Ich glaube es nicht !

Wangen und Stirn voller Falten,

der Anblick - kaum auszuhalten.

Ich steh´ still und klage spontan:

Zeit, was hast du mir angetan,

warum ist die Haut nicht mehr glatt,

weshalb ist sie spröde und matt ?

Hab ich etwa was falsch gemacht,

übers Alter nie nachgedacht,

an ewige Jugend geglaubt,

bin dabei so langsam verstaubt ?

Ganz egal, es gibt kein zurück,

und urplötzlich macht´s in mir “klick“.

Ändern ? Nein, wär doch vergebens !

Falten sind Bilder des Lebens.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
05.07.2018
Stimmt aufs Wort Ingrid !!!
LG
H. Rehmann
Ingrid Bezold
Ingrid Bezold Poet Laureat
04.07.2018
Ja. Horst, wenn man gewohnt ist, Komplimente für sein jugendliches Aussehen zu bekommen, ist man halt anfälliger, wenn einem der Spiegel mal nicht wohlgesonnen ist. Geht mir mitunter nicht anders. Ich will mich nicht beschweren - (gute Gene ),aber manchmal...……
was solls - wichtig ist die Ausstrahlung. LG Ingrid

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