Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Es war der Tod, der mir gewahr,
ich sprach mit ihm, ganz wunderbar.
Vollkommen ohne Scheu im Traum,
so losgelöst, von Zeit und Raum.
Er war es auch der heute Nacht,
mir Eisesblumen dargebracht.
Ich sprach zu ihm, hab Dank dafür,
ich fürcht´ es nicht was angelacht.
Erzählte ihm von meinem Schmerz,
auch das gebrochen schien mein Herz,
das ich wohl hingab einstmals sehr,
wenngleich Gefühle die nun leer.
Hab keine Angst, müsst einmal gehn,
im Jenseits dann ein Wiedersehn.
So nimm es hin, mein kleines Herz,
bereite ihm nur keinen Schmerz.
Kam es doch nunmehr aus dem Tritt,
zu groß vielleicht so mancher Schritt.
Verzeiht ihr Freunde, bitte Euch,
verzeihet mir, verzeiht nochmal.
Ich wollte noch ein bisschen sein,
verzeihet, wenn ihr nun allein.
© Uschi Rischanek
Text/Rezitation/Bild
Background: Alana Jordan
„Memento mori" ist ein Gedicht aus der Kategorie Abschied von Uschi R., veröffentlicht am 25. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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