Der Tod kommt meist auf leisen Sohlen.
Er frägt auch nicht ob´s grad genehm.
Sieht sich nur um ganz unverhohlen
und wir, wir lassen es geschehn.
Den Sensenmann, der vor uns steht,
ist es kaum möglich, zu vertreiben.
Selbst wenn man wünscht noch hierzubleiben -
für jeden von uns obsolet.
So geh doch ruhig Schritt für Schritt
den Weg, der nunmehr dir beschieden.
Beachte dabei wohl manch Tritt,
wenn nur Gedanken mehr verblieben
auf eine Zeit grad wie sie war.
Und all den vielen, vielen Jahren
in denen jetzt erst wurde klar,
was du dein Leben lang erfahren.
Gevatter Tod auf leisen Sohlen.
Er frägt dich nicht, ob´s grad genehm.
Sieht sich nur um ganz unverhohlen
und wir, wir lassen es geschehn.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Oleksii Kalyna
zu hören ebenso auf meinem YouTube Kanal:
https://www.youtube.com/watch?v=vNzfWDhCU0w
© Uschi R.
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5 Kommentare
Was einem doch so alles durch den Kopf geht… LG Gudrun
Dir ein herzliches Dankeschön mit lieben Grüßen hier herrschen derzeit hochsommerliche Temperaturen mit über 32° und dies im Juni! Meine Pflanzen dürsten enorm und ich bin arg beschäftigt mit dem Bewässern derzeit.
Liebe Grüße aus dem hochsommerlich warmen Mostviertel/Niederösterreich!
Uschi
Zurzeit scheint er viel unterwegs zu sein....
Dein Gedicht macht nachdenklich, liebe Uschi.
Liebe Grüße
Ingrid
Liebe Ingrid,
da stimme ich dir vorbehaltlos zu, vorhersehbar ist gar nichts. Eigenartig wie man sich mit den Jahren auch darüber vermehrt Gedanken zu machen beginnt, aber vermutlich in der Natur der Sache liegend, auch durch das jeweilige Umfeld hervorgerufen...
Dir, wie ich andernorts gelesen habe, alles erdenklich Gute. Ich habe dies auf beiden Augen schon vor einigen Jahren hinter mich gebracht, werde jedoch demnächst wieder nachgelasert werden denke ich.
Liebe Grüße und herzlichen Dank fürs Reflektieren!
Uschi