Gedichte über Hoffnung



Hoffnung auf Frieden



Ein kleines Pflänzchen ‚Hoffnung‘ genannt,
wächst in der Wüste im heißen Sand.
Es will der Menschheit Frieden bringen,
bei guter Pflege wird’s sicher gelingen.

Man muss ihm täglich Wasser geben,
es beschützen, hegen und pflegen.
So wird es wachsen und größer werden
und den Menschen Frieden bringen auf Erden.

Wenn im heißen Wüstensand eine Pflanze überlebt
und wie durch ein Wunder zum Lichte strebt,
dann muss es sicher auch möglich sein,
daß auf unserem Planeten Frieden kehrt ein.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man,
man muss nur ganz fest glauben daran.
Alle kriegerischen Diktatoren werden zum Teufel gejagt,
sie haben die Menschheit genug geplagt.
Die Völker können in eine bessere Zukunft starten,
sie mussten unendlich lange auf Frieden warten!

Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay

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AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


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3 KOMMENTARE



19. Oktober 2018 @ 21:37

Hallo Hanni
Ach wär das schön , wenn es so ein Pflänzchen gäbe . Ich würde es gießen , bis es in den Himmel
wächst und dann gäbe es himmlischen Frieden.. Wenn es bei manchen Familien schon keinen Frieden gibt,
wie soll es auf der Welt Frieden geben ? Streben nach Macht , Egoismus , Neid , Hass und was es sonst noch so gibt. Bekloppt sind die Menschen!!!
Weißt du in welcher Wüste das Pflänzchen wächst? Ich fahre sofort hin und fange an zu gießen....
Hilfst du mir dabei ?
Hatte mal Lust ein bisschen rum zu spinnen!
Ich schreibe jetzt ein Tagebuch , wo ich alles rein scheibe was mich beschäftigt und das tut so richtig gut.
Zu lesen kriegt das niemand - auch nicht meine Familie.
Dir ein schönes Wochenende und lieben Gruß nach Ludwigsburg Heike




20. Oktober 2018 @ 08:28

Liebe Hanni,
ich mag hoffnungsvolle Gedanken. Dein Gedicht entspricht dem. Wenn ich es nochmal genau lese und darüber nachdenke, sind es auch Träume, die Du aufgeschrieben hast.
Wie kann das Pflänzchen existieren, wenn es a) dort kein Wasser gibt und b) keinen Gärtner oder Eremiten, der es pflegt?
Wie ist das dann mit dem Frieden?
Seis drum. Die Idee allein ist lobenswert.
Liebe Grüße
Ingrid ( auch manchmal eine Träumerin )


20. Oktober 2018 @ 10:22

Liebe Heike, danke für Deinen Kommentar. Offensichtlich gibt es Pflanzen und Blumen, die im Wüstensand existieren und gedeihen, siehe Foto. Manchmal blühen ganze Abschnitte der Wüste, ein richtiges Wunder. Mein Gedicht ist symbolisch gemeint, so wie ein kleines Pflänzchen muss auch die Friedensbewegung gepflegt werden, um zu wachsen und zu gedeihen. Jeder sollte versuchen, Streit zu vermeiden. Die Idee, Tagebuch zu führen, finde ich sehr gut. Ich habe früher immer auf größeren Reisen ein Tagebuch geführt, z.B. in Sizilien, Island und Australien und zu Hause dann einen großen Reisebericht verfaßt. Da lese ich heute noch gerne darin und erlebe wieder die Reise. Ich wünsch Dir ein friedliches Wochenene und liebe Grüße Hanni

Liebe Ingrid, danke für Deinen Kommentar. Ich freu mich, dass Dich mein Gedicht zum Nachdenken über Frieden gebracht hat. Das Gedicht ist natürlich symbolisch gemeint. Ich habs noch mal überarbeitet. Es ist schon ein Wunder, daß im trockenen Wüstensand Pflanzen ohne Wasser überleben, siehe Foto. Genauso kämpft auch die Friedensbewegung ums Überleben und darum, zu wachsen und zu gedeihen. Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Zur Zeit produzieren wir reine Bienenwachskerzen, das ist wahnsinnig viel Arbeit, macht aber auch viel Spaß. Deswegen habe ich jetzt nicht soviel Zeit, in Ruhe über ein neues Gedicht nachzudenken. Ich wünsch Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Hanni


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