Gedichte über Hoffnung



Spiel des Lebens

Ich war heute spazieren im Park

und sah etwas, das war stark.

Eine Drehscheibe voller Kinder,

die sich drehte immer geschwinder.

Und je schneller sie sich drehte,

desto lauter schrie nicht nur Grete,

sondern die ganze Kinderschar,

nicht weil ihnen schwindelig war,

nein, weil sie soviel Freude in sich hatten

und nicht lange überlegten, ob sie sich sollen gestatten,

so einfach voller Freude rumzubrüllen,

ohne zu überlegen, ob sie damit die Erwartungen der Erwachsenen erfüllen.

Der Lärmpegel war enorm

und sie kamen immer mehr in Form.

Fiel einer mal von der Drehscheibe runter,

nahm er Anlauf, sprang wieder auf und es wurde immer bunter.

Keiner ließ sich vom Fallen entmutigen

und die ganz Hurtigen

liefen immer schneller

und drehten an der Scheibe, als wär´ sie ein Propeller.

Keiner saß nur am Rand und schaute zu.

Die Scheibe ließ allen keine Ruh.

Ich stand etwas abseits

und dachte meinerseits:

Ich wünsche allen Kindern in ihrem weiteren Leben,

dass sie stehen nicht daneben,

sondern haben im Leben immer viel Spaß

und alles im richtigen Maß

und hoffe, dass es allen auch später gelingen möge,

wenn einer mal kurz von der Lebensscheibe flöge,

schnell wieder aufzuspringen

und mit den anderen zu lachen und weiterzusingen.

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AUTOR:

Mein Name ist Daniela.
Der Name "Flotte Feder" stammt aus einem Schreiburlaub, in dem ich so "getauft" worden bin.
Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Freude am Schreiben und Lesen mit mir teilt.
Meine E-Mail-Adresse lautet:
flottefederdaniela@gmail.com


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3 KOMMENTARE



23. April 2019 @ 16:39

Hallo, liebe Daniela,
nein, ich hab meine Kritik wirklich nicht böse gemeint. Du hast absolut recht, wir wollen alle keine professionellen Gedichte schreiben, sondern das Reimen soll uns Spaß machen. Und jeder hat so seinen Stil und so soll es auch bleiben. Und wenn es sich manchmal nicht hunderprozentig reimt, na und !! Das ist die künstlerische Freiheit.
Viele liebe Grüße Hanni


23. April 2019 @ 14:53

Liebe Hanni,

freut mich, dass Dir gefiel mein Gedicht,

auch wenn Du meine langen Zeilen magst nicht.

Die Zeilen purzeln einfach so aus meinem Innersten raus

und fallen mal kürzer und mal länger aus.

Das kann ich nicht kontrollieren,

auch wenn ich Dichterei würde studieren.

Ich finde, es sind auch keine Fehler oder Anfangsschwierigkeiten,

sondern einfach meine Aufmerksamkeiten,

die ich lenke nicht auf die Form.

Mir macht halt das Schreiben Spaß enorm.

Dabei lasse ich mich nicht in eine Form reinpressen.

Das könnt ihr vergessen.

Das wäre für mich Stress absolut

und ich bekäme nur Wut,

die ich doch nicht haben will.

Ich mag nämlich keinen Drill.

Sorry, ich bleibe, wie ich will

und nicht mehr still.

Ich lasse mir nicht abschleifen meine Ecken und Kanten.

Die gehören zu mir, wie all meine Verwandten.

Und wenn euch meine Gedichte nicht gefallen tun,

dann lasst einfach meine Zeilen ruhn.

Man muss ja nicht jedes Gedicht lesen,

aber meinem Fan Christian verspreche ich, das hier ist nicht das letzte gewesen.

Liebe Grüße Daniela

P.S. Ich weiß, liebe Hanni, dass Du es nicht böse gemeint hast.
Vielen Dank.
Alles okay.
Daniela


23. April 2019 @ 12:09

Liebe Daniela,
Dein nettes Kindergedicht hat mir gut gefallen, Du hast das Spiel der Kinder sehr gut beobachtet und beschrieben. Einige Zeilen sind etwas zu lang ausgefallen und stören etwas den Fluß des Gedichtes. Es müssen ja nicht alle Zeilen gleich lang sein, aber der Unterschied ist manchmal etwas zu groß. Versuche beim nächsten Gedicht, das etwas auszugleichen. Am Anfang passieren halt solche Sachen, das ist ganz normal !
Liebe Grüße Hanni



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