Ich war heute spazieren im Park
und sah etwas, das war stark.
Eine Drehscheibe voller Kinder,
die sich drehte immer geschwinder.
Und je schneller sie sich drehte,
desto lauter schrie nicht nur Grete,
sondern die ganze Kinderschar,
nicht weil ihnen schwindelig war,
nein, weil sie soviel Freude in sich hatten
und nicht lange überlegten, ob sie sich sollen gestatten,
so einfach voller Freude rumzubrüllen,
ohne zu überlegen, ob sie damit die Erwartungen der Erwachsenen erfüllen.
Der Lärmpegel war enorm
und sie kamen immer mehr in Form.
Fiel einer mal von der Drehscheibe runter,
nahm er Anlauf, sprang wieder auf und es wurde immer bunter.
Keiner ließ sich vom Fallen entmutigen
und die ganz Hurtigen
liefen immer schneller
und drehten an der Scheibe, als wär´ sie ein Propeller.
Keiner saß nur am Rand und schaute zu.
Die Scheibe ließ allen keine Ruh.
Ich stand etwas abseits
und dachte meinerseits:
Ich wünsche allen Kindern in ihrem weiteren Leben,
dass sie stehen nicht daneben,
sondern haben im Leben immer viel Spaß
und alles im richtigen Maß
und hoffe, dass es allen auch später gelingen möge,
wenn einer mal kurz von der Lebensscheibe flöge,
schnell wieder aufzuspringen
und mit den anderen zu lachen und weiterzusingen.
© Flotte Feder
Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
3 Kommentare
nein, ich hab meine Kritik wirklich nicht böse gemeint. Du hast absolut recht, wir wollen alle keine professionellen Gedichte schreiben, sondern das Reimen soll uns Spaß machen. Und jeder hat so seinen Stil und so soll es auch bleiben. Und wenn es sich manchmal nicht hunderprozentig reimt, na und !! Das ist die künstlerische Freiheit.
Viele liebe Grüße Hanni
freut mich, dass Dir gefiel mein Gedicht,
auch wenn Du meine langen Zeilen magst nicht.
Die Zeilen purzeln einfach so aus meinem Innersten raus
und fallen mal kürzer und mal länger aus.
Das kann ich nicht kontrollieren,
auch wenn ich Dichterei würde studieren.
Ich finde, es sind auch keine Fehler oder Anfangsschwierigkeiten,
sondern einfach meine Aufmerksamkeiten,
die ich lenke nicht auf die Form.
Mir macht halt das Schreiben Spaß enorm.
Dabei lasse ich mich nicht in eine Form reinpressen.
Das könnt ihr vergessen.
Das wäre für mich Stress absolut
und ich bekäme nur Wut,
die ich doch nicht haben will.
Ich mag nämlich keinen Drill.
Sorry, ich bleibe, wie ich will
und nicht mehr still.
Ich lasse mir nicht abschleifen meine Ecken und Kanten.
Die gehören zu mir, wie all meine Verwandten.
Und wenn euch meine Gedichte nicht gefallen tun,
dann lasst einfach meine Zeilen ruhn.
Man muss ja nicht jedes Gedicht lesen,
aber meinem Fan Christian verspreche ich, das hier ist nicht das letzte gewesen.
Liebe Grüße Daniela
P.S. Ich weiß, liebe Hanni, dass Du es nicht böse gemeint hast.
Vielen Dank.
Alles okay.
Daniela
Dein nettes Kindergedicht hat mir gut gefallen, Du hast das Spiel der Kinder sehr gut beobachtet und beschrieben. Einige Zeilen sind etwas zu lang ausgefallen und stören etwas den Fluß des Gedichtes. Es müssen ja nicht alle Zeilen gleich lang sein, aber der Unterschied ist manchmal etwas zu groß. Versuche beim nächsten Gedicht, das etwas auszugleichen. Am Anfang passieren halt solche Sachen, das ist ganz normal !
Liebe Grüße Hanni