Gedichte über Hoffnung



Wolkenwunsch



Sorglos gras ich durch die Auen,

blende Weltunruhen aus,

blühende Natur zu schauen ...

und vor meinem Fuß die Maus.

 

Bienen summen Sommerlieder

und Klatschmohn winkt verlockend rot.

Enten schütteln ihr Gefieder

am Ufer dort im alten Boot.

 

Hinter Pappeln, Silberweiden

schlängelt sich der Fluß gen Westen.

Dabei plätschert er bescheiden

vorbei an Dorf- und Kirmesfesten.

 

Bayrischweißblau schmunzeln Wolken

mit der Sonne um die Wette...

gestalten sich stets neu, als wollten

sie bilden eine Friedenskette.

 

Ich sende Wünsche himmelwärts,

es möge ihnen bald gelingen,

weltweite Kriegsgewalt und Schmerz

zu lindern oder gar bezwingen.

 

                        *

                     06/25

Text und Foto (C) Ingrid Bezold

 

Gelesen: 191   
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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko

Übrigens:
Ich schreibe mit Herzblut - authentisch, nicht immer perfekt, aber immer ohne KI.


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6 KOMMENTARE



21. Juni 2025 @ 23:00

... da hast du dich selbst übertroffen. Ein wunderschönes Gedicht. Die vorletzte Strofe ist die Krönung. Ich liebe Neuwort - Schöpfungen , bewahre dir diese wunderschöne spezielle lyrische Sprache.
Lb, Gr.
G.


25. Juni 2025 @ 20:21

über deinen schönen Kommentar freue ich mich sehr liebe Grete. Ich musste eine kurze Pause einhalten, aber demnächst lese ich wieder. Im Moment strengt es mich noch zu sehr an.
Liebe Grüße Ingrid


16. Juni 2025 @ 20:57

Ich hätte auch nichts dagegen, wenn Dein Wolkenwunsch in Erfüllung gehen würde, liebe Ingrid, nur werden die Wolken ins Endlose ziehen, und niemand wird sie bemerken. Schicke lG in Deinen Abend, Helga


17. Juni 2025 @ 09:57

....trotzdem geben wir die Wünsche nicht auf, liebe Helga.

Danke und liebe Grüße
Ingrid


16. Juni 2025 @ 07:47

Guten Morgen, liebe Ingrid, ich hoffe dein Friedenswunsch geht um die Welt. Wie viele Menschen schon sterben mussten für ein Stück Land und wie viele Tränen vergossen wurden, weil Söhne und Väter im Krieg ihr Leben lassen mussten, oder Kinder verhungert sind. Es hört nicht auf...Nachdenkliche Grüße schickt dir Gudrun


16. Juni 2025 @ 12:53

Das wünschen wir uns doch alle, Gudrun.
Danke fürs Mitgehen.
LG Ingrid



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