Zwischen Licht und Dunkel

25. August 2019

Verdammter Wind

Heute seh ich Blätter fliegen,
und alsbald am Boden liegen,
ein Westwind weht mit voller Kraft,
wie er es sonst im Herbst nur schafft.

Er treibt das Blattwerk vor sich her,
und kehrt schon bald die Straßen leer,
die Bäume sind jedoch nicht kahl,
tragen Blätter noch in großer Zahl.

Der Wind macht heute was er will,
gibt keine Ruhe, wird nicht still,
laut heulend tobt er im Geäst,
als wär´s für ihn ein Freudenfest.

Ich rufe wütend, kurz und knapp:
„Verdammter Wind, hau endlich ab,
bis hin zum Herbst ist es nicht weit,
dann wird sie kommen – deine Zeit !“

© Horst Rehmann

„Verdammter Wind" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 25. August 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
25.08.2019
Danke Chris !!!
LG
H. Rehmann
25.08.2019
Morgen Horst.
Und hier knallt die Sonne.
Gutes Gedicht
Chris

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