Alt werden ist wahrlich nicht leicht,
das habe ich längst erkannt.
Man ist zwar an Erfahrung reich,
doch bröckelt der Verstand.
Was früher leicht war, erscheint mir schwer.
Ich mag mich nicht gern plagen.
Der Akku ist schon mittags leer,
das lässt mich oft verzagen.
Zwischendurch sehne ich mich nach Ruhe,
das habe ich nie gekannt.
Ich kaufe mir schon Wohlfühlschuhe,
die ich früher hässlich fand.
Ich wollte im Leben nichts verpassen,
- war gern überall dabei.
Heute habe ich längst losgelassen,
fühle mich entspannt und frei.
Ab und zu ein Land bereisen,
- nur nicht mehr so weit.
In gemütlichen Lokalen speisen,
als netten Zeitvertreib.
Ein wenig Sport, ein gutes Buch,
gern malen und auch schreiben.
Das reicht mir aus, das ist genug.
So kann es noch lange bleiben.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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5 Kommentare
Im Alter wird man ruhiger und weiß die schönen Dinge im Alltag zu schätzen. Stress halte ich mir gern fern. LG und einen schönen Tag.
das Altern hast Du in Deinem Gedicht sehr gut beschrieben. Mir gehts ähnlich wie Dir, man muß nicht mehr überall dabei sein und alles mitmachen. Aber seine Hobbys soll man unbedingt weiter pflegen. Übrigens, auch mir gefällt Dein neues Foto sehr gut.
Einen schönen sonnigen Tag und liebe Grüße Hanni
Viel Spaß noch
zuerst einmal möchte ich Dir sagen,dass mir das Foto von Dir
sehr gut gefällt,ja und das Gedicht
Ist klasse.
Christian