Sonstige Gedichte



Die Gaslaternen

 

  

Am Straßenrand, da standen sie,

die alten Gaslaternen,

und im ersten Dämmerschein

sah leuchten man sie aus der Ferne.

 

Der warme gelbe Schein,

ein Tupfer in der Dunkelheit,

ein Orientierungspunkt, gespenstisch schön,

wahrgenommen weit und breit.

 

Ein Wegweiser für jeden Menschen,

der den Weg sonst niemals fand,

ein Treffpunkt auch für Liebespärchen,

in ihrem Licht so manches stand.

 

Selbst die kleinste Ecke

wurde noch erhellt,

für Spitzbuben kein guter Platz,

durch`s Licht wurden sie verprellt.

 

Aus dem Stadtbild dann von einst,

hat still und leis man sie entfernt,

durch Kaltlicht wurden sie ersetzt,

dass die Umgebung nicht erwärmt.

 

Ein Relikt aus der Vergangenheit

entschwand so Stück für Stück,

doch manchmal wandern die Gedanken

in diese Zeit zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen: 60   
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AUTOR:

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehen sehe ich gern Krimis. Ansonsten koche ich gern, besonders mediterran und orientalisch. Auch Gartenarbeit ist ein Hobby von mir. Tiere mag ich auch, besonders Hunde. Ehrenamtlich habe ich mal eine Kindergruppe geleitet. Gedichte und Literatur interessieren mich sehr.


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1 KOMMENTAR



03. September 2025 @ 09:44

Liebe Helga,

ein schönes Stimmungsbild an die alte Zeit hast du da vertextet. Das Licht war ein ganz besonderes und in Wien in der Innenstadt, gibt es in manchen kleinen Gässchen noch tatsächlich die alten Laternen, allerdings mit moderner Technik und warmweißen Licht ausgestattet.

Gerne gelesen schicke ich liebe Grüße zu Dir!
Uschi



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