Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Du möchtest fahren, aus der Haut,
weil alles nur noch Nerven raubt,
im Stress gefangen, eingeengt.
nur Pflichtgefühl den Alltag lenkt.
Fahr in den Wald, versuch zu schrein,
im Wald ist man für sich, allein.
da ist kein Mensch, ist alles still
da darf man schreien, wie man will.
Der Schrei muß tief von Innen kommen
fühlst du dich dabei auch benommen.
Fang an zu schreien,schrei noch mehr.
wer schreien kann, der schreit sich leer.
So laut, so kräftig wie man kann.
schrei alles raus und es fliesst dann,
als gute Energie zurück,
befreit die Seele, klärt den Blick.
Wer es probiert hat fühlt sich gut,
es ab und an dann wieder tut.
Ein Schrei aus tiefstem Herzen schafft,
das man befreit von aller Last.
tocoho
Berlin 2019
„Der Schrei" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von tocoho, veröffentlicht am 20. Dezember 2019 auf Gedichtesammlung.net.
© tocoho
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5 Kommentare
es geht wohl jedem so, daß er ab und zu gern aus der Haut fahren würde. Da kann so ein lauter Schrei richtig befreiend sein. Das kann ich gut nachvollziehen.
Dir ein schönes friedliches Wochenende und liebe Grüße Hanni
jetzt hat er keine Blätter mehr.
Die Tiere flüchten in die Stadt,
die Jagdwurst keine Pelle hat.
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