20. Dezember 2019

Der Schrei

Du möchtest fahren, aus der Haut,
weil alles nur noch Nerven raubt,
im Stress gefangen, eingeengt.
nur Pflichtgefühl den Alltag lenkt.

Fahr in den Wald, versuch zu schrein,
im Wald ist man für sich, allein.
da ist kein Mensch, ist alles still
da darf man schreien, wie man will.

Der Schrei muß tief von Innen kommen
fühlst du dich dabei auch benommen.
Fang an zu schreien,schrei noch mehr.
wer schreien kann, der schreit sich leer.

So laut, so kräftig wie man kann.
schrei alles raus und es fliesst dann,
als gute Energie zurück,
befreit die Seele, klärt den Blick.

Wer es probiert hat fühlt sich gut,
es ab und an dann wieder tut.
Ein Schrei aus tiefstem Herzen schafft,
das man befreit von aller Last.


tocoho
Berlin 2019

© tocoho

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tocoho Sonstige Gedichte 5 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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5 Kommentare

Hanni
Hanni Poet Laureat
21.12.2019
Liebe lljana,
es geht wohl jedem so, daß er ab und zu gern aus der Haut fahren würde. Da kann so ein lauter Schrei richtig befreiend sein. Das kann ich gut nachvollziehen.
Dir ein schönes friedliches Wochenende und liebe Grüße Hanni
tocoho
tocoho Autor Barde
20.12.2019
vielen lieben dank . fehler sogleich behöben LG :)
Christian
Christian Meisterdichter
20.12.2019
Man möchte fahren aus der Haut
Christian
Antwort an Christian
21.12.2019
Der Schrei war laut,der Wald ist leer,
jetzt hat er keine Blätter mehr.
Die Tiere flüchten in die Stadt,
die Jagdwurst keine Pelle hat.
Christian
Antwort an Christian
20.12.2019
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