26. Juli 2022

Hände

Halt deine Hand in meinen Händen,

dort ruht sie fest, gibt Kraft und Mut.

Sie findet Halt, die nicht wird enden,

trotz Tränenflut oder heißer Glut.

Nie wieder soll die Hand sich scheiden,

was jede Hand ihr Eigen nennt.

Im Alter weiß sie von uns beiden,

dass kein Gedanke uns mehr trennt.

(c) Olaf Lüken (26.07.2022)

© Olaf

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Olaf für die Liebe 6 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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6 Kommentare

Olaf
Olaf Autor Meisterdichter
27.07.2022
Hallo Helga,
es gab mal eine Zeit, da verdiente ich als Banker 140 TSD DM p.a. Aber ich war zu keiner Zeit so glücklich,
wie bei meinen Vettern, Tanten und Onkels an der Lahn. Hände reichen und Hände halten...
Herzliche Grüße
Olaf
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
27.07.2022
Guten Morgen, Olaf, dein Kommentar hat mich sehr berührt. Er wirft noch mal ein ganz anderes Licht auf deine Verse, die ich so nicht verstanden habe. Wenn du für eine gr. Familie die Wäsche auf einem Waschbrett schrubben musst, ich kenne diese Blechteile noch aus ärmeren Haushalten, war das absolut Knockenarbeit für die Hausfrau. Dazu noch die scharfe Kernseife. Niemand benutzte Handcreme früher. Hinzu kam Feldarbeit. Was haben wir es doch heute einfach. Lassen die Geräte für uns arbeiten und haben Zeit uns zu pflegen. Schön, dass du mich mal wieder in diese Zeit versetzt hast, gehe entspannt und zufrieden in den Tag. LG Gudrun
Olaf
Antwort an Gudrun Nagel-Wiemer
Olaf Autor
27.07.2022
Hallo Gudrun,
ich werde langsam alt und senil. Meine Antworten an "Helga" waren für dich gedacht. Entschuldigung !
Beim nächsten Mal passe ich besser auf. Versprochen !
Herzliche Grüße
Olaf
Olaf
Olaf Autor Meisterdichter
26.07.2022
Hallo Helga,
als Kind verbrachte ich meine Ferien bei meinen Verwandten in Runkel (Lahn). Ein Onkel war ein Schriftsteller, der andere Lehrer im Ort. Dort lebten auch drei meiner Vettern. Die Stiefmutter meiner Tante lebte oben im Haus und war nur selten zu sehen. Sie war Anfang 90 und für damalige Verhältnisse uralt. Ihre Hände werde ich nie vergessen. Abgearbeitet und verknöchert. Die Knochen waren regelrecht blankgescheuert und sprangen fast aus dem Gelenk. Was muss diese Frau im Leben gearbeitet, ja geschuftet haben. Und doch war sie stets freundlich zu meinen Vettern und mir. Ihre Hände werde ich aber nie vergessen !
Danke für deonen Kommentar !
Herzliche Grüße in den Abend !!!
Olaf
pally66
pally66 Poet Laureat
26.07.2022
Lieber Olaf, ein Händedruck sagt manchmal mehr als tausend Worte, besonders im Alter. LG in Deinen Abend, Helga
Olaf
Antwort an pally66
Olaf Autor
27.07.2022
Hallo Helga,
meine Antworten waren für Gudrun bestimmt. Sicherlich habe ich dich ein wenig irritiert. Entschuldigung !
Beim nächsten Mal gebe ich mir mehr Mühe. Danke für deinen Kommentar !!!
Olaf

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