Die Koffer sind schon längst gepackt,
mein Fernweh hat mich aufgebracht,
ich ziehe voller Hoffnung fort
zu einem unbekannten Ort.
Zum Glücklichsein braucht`s nicht sehr viel,
nur Mut und stets ein fernes Ziel,
Grenzen will ich überschreiten
und blicken in die endlos Weiten.
Könnt Bäume aus der Erde reißen
und alle schwere Last wegschmeissen,
möcht hohe Gipfel still erklimmen
und gegen starke Strömung schwimmen.
Bin lange schon auf weiter Reise,
im gleichen Trott, auf gleiche Weise,
geh Straßen nach, die windend führen
und lass mich von der Sonn` verführen.
Ich seh die hohen Berge stehen,
von dort wirkt alles klein gesehen,
doch sitz ich still im Schatten kaum,
verlier ich mich sogleich im Traum.
Ich gehe langsam Schritt für Schritt,
dass Alter läuft bei jedem mit,
setzt mir Grenzen, Tag für Tag,
doch Lebensmut nie schwinden mag.
Und täglich bleib ich neu gespannt
auf Unbekanntes, fernes Land.
