Wenn Verse golden fallen

11. Mai 2026

Auf gewundenen Straßen

Die Koffer sind schon längst gepackt,

mein Fernweh hat mich aufgebracht,

ich ziehe voller Hoffnung fort

zu einem unbekannten Ort.

 

Zum Glücklichsein braucht`s nicht sehr viel,

nur Mut und stets ein fernes Ziel,

Grenzen will ich überschreiten

und blicken in die endlos Weiten.

 

Könnt Bäume aus der Erde reißen

und alle schwere Last wegschmeissen,

möcht hohe Gipfel still erklimmen

und gegen starke Strömung schwimmen.

 

Bin lange schon auf weiter Reise,

im gleichen Trott, auf gleiche Weise,

geh Straßen nach, die windend führen

und lass mich von der Sonn` verführen.

 

Ich seh die hohen Berge stehen,

von dort wirkt alles klein gesehen,

doch sitz ich still im Schatten kaum,

verlier ich mich sogleich im Traum.

 

Ich gehe langsam Schritt für Schritt,

dass Alter läuft bei jedem mit,

setzt mir Grenzen, Tag für Tag,

doch Lebensmut nie schwinden mag.

 

Und täglich bleib ich neu gespannt

auf Unbekanntes, fernes Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Auf gewundenen Straßen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 11. Mai 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

Sammlung 61 Aufrufe
pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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