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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Was war Loriot für ein Genie,
ehrgeizig und voller Selbstironie,
mit seinen Geschichten aus dem Leben,
lag er oft ein Stück daneben.
In den Siebzigern auf dem Unterhaltungsgipfel,
mit "Die Nudel" und "Der Kosaken-Zipfel",
„Opa Hoppenstedt“ und „Das Bild hängt schief“,
holte er uns aus jedem Stimmungstief.
Seine gesellschaftskritischen Komödien,
endeten meistens in Tragödien.
Evelyn Hamann und "Der Heinzelmann",
ziehen mich noch heute in den Bann.
Mit dem Lametta- Sketch, den jeder kennt,
war er stets Weihnachten präsent,
bei Kerzenschein und Tannenduft,
flogen Lametta-Fäden durch die Luft.
Lametta gibt es heut´nicht mehr,
dass schadet unserer Umwelt sehr,
doch „Das Viereinhalb-Minuten-Ei",
ist oft beim Frühstück noch dabei.
Wenn irgendwas mit dem Ei passiert,
wird der Meister gleich zitiert.
Ich kann mich nicht dagegen wehren,
und erdulde es ihm zu Ehren.
Karikatur: GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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10 Kommentare
Aber die Sketche mir "seiner" Partnerin waren wirklich auch super dargestellt.
Jetzt aber.....
einen schönen Abend
Ingrid
Loriot war originell und hielt uns gerne einen Moral-Spiegel vor.
Gesellschaftskritik - einmal ohne Brechstange. Das wars denn aber auch !
Dein Gedicht, liebe Gudrun, mag ich ungleich lieber !!!
Herzliche Grüße in den Dienstag!
Olaf
LG Gudrun
Seine Sketchpartnerin Evelyn Hamann war ihm aber auch eine Partnerin, die auf Augenhöhe mit ihm brillieren konnte.
Seine Worte zu ihrem Abschied " Dein Timing war immer perfekt. Nun hast du die Reihenfolge nicht eingehalten. Na warte!"
Gut, dass du ihm ein Gedicht gewidmet hast.
Liebe Grüße
Ingrid