Wenn Gedanken auf die Reise gehn,
wird auch der triste Alltag schön.
Ich denke ganz spontan an Sylt.
In meinem Kopf entsteht ein Bild.
Oft träume ich des nachts, im Schlafe,
von Meeresrauschen, Dünen, Schafe,
Heidelandschaft, breitem Strand,
von Strandkörben im weißen Sand.
In Erinnerung an die schöne Insel,
greife ich zu Papier und Pinsel.
Minutenlang überlege ich mir:
Was bringe ich jetzt aufs Papier?
List hat mich magisch angezogen,
wie oft waren wir am Ellenbogen,
hat sich der Westwind aufgebaut,
haben wir den Kitern zugeschaut.
Die Schafe in der Lister Heide,
sind für Touristen eine Augenweide.
Auf den Deichen, Straßen, Wegen,
dürfen sie sich frei bewegen.
In der „Bootshalle“ gabs mittags Fisch,
Scholle mit Krabben, stets fangfrisch.
Ein Eis am Hafen, mit Blick aufs Meer,
da wird das Herz vor Sehnsucht schwer.
Text und Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
© Gudrun Nagel-Wiemer
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5 Kommentare
LG Gudrun
ein sehr schönes Gedicht und ein gut glungenes Aquarell! Man spürt in Deinem Gedicht Deine Liebe zu Sylt und Deine Sehnsucht, wieder nach Sylt zu reisen. Ich war leider noch nie an der Nord- oder Ostsee, nur ein Mal in Hamburg. Bei uns ist der Frühling eingekehrt, heute soll es 18 Grad warm werden.
Dir ein wunderschönes Wochenende mit viel Sonnenschein! Liebe Grüße Hanni