Gedichte Träume & Gedanken



DIE FEDER

 


Lautlos,
fast schwerelos,
schwebt sie herunter,
landet genau vor meinen Füßen.
Wer hat sie verloren,
wem ausgerupft?
Oder hat sie der Wind
schon kilometerweit mit sich getragen?


Eine Feder !
Schön anzusehen,
trotzdem verloren, allein.
Jetzt zerrt der Wind an ihr,
will sie wieder fortnehmen,
auf große Reise.


Trotz Leichtigkeit
widersetzt sie sich,
zerbrechlich,
wie sie aussieht,
ist sie nur eine von vielen
im Gefieder eines Vogels,
doch in der Gemeinschaft aller,
beweist sie ihre Kraft und Stärke,
läßt den Vogel in die Lüfte steigen,
ihn im Blau des Himmels schweben.

Menschen bleibt es verwehrt,
auf diese Art zu fliegen,
auch in der Gruppe nicht,
wir können nur unseren Gedanken
freien Lauf lassen;
schön wäre es,
die Last des Alltags:
Kummer, Sorge, Leid,
abzuwerfen.


Würden die Gedanken dann genauso
die Kraft und Stärke erlangen
wie eine Feder;
die uns hilft,
aufzusteigen??


Uns bleibt nur in Träumen
zu schwelgen,
und so im Geiste
die Welt von oben zubetrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelesen: 494   
Autoren denen dieses Gedicht gefällt:

Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehen sehe ich gern Krimis. Ansonsten koche ich gern, besonders mediterran und orientalisch. Auch Gartenarbeit ist ein Hobby von mir. Tiere mag ich auch, besonders Hunde. Ehrenamtlich habe ich mal eine Kindergruppe geleitet. Gedichte und Literatur interessieren mich sehr.


ÄHNLICHE GEDICHTE





5 KOMMENTARE



14. Oktober 2019 @ 20:29

Nur eine Feder, doch sehr romantisch. LG

pally

14. Oktober 2019 @ 20:18

Hallo, Ihr beiden, Ihr seid ja mit dem Kommentieren schneller als der Schall!! Es freut mich, dass Euch mein Gedicht gefällt. LG pally


14. Oktober 2019 @ 19:48

Hanni,wo ist das Herz für pally?
Vergessen? Lach


14. Oktober 2019 @ 19:38

Hallo Pally,
ein wunderschönes Gedicht, leicht und schwebend wie eine Feder!
Liebe Grüße Hanni


14. Oktober 2019 @ 19:28

Sehr gutes Ding.
Chris



SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2137+
Das Versprechen

1294+
DAS MEERSCHWEINCHEN

1056+
Nur eine Pusteblume

1051+
Ein bisschen Spaß muß se...

989+
Zwei glückliche Marienkä...

904+
Alles Spargel oder was ?

893+
Für eine schöne Frau

880+
Maiglöckchen

869+
Rentner haben keine Zeit (...

837+
Nachbars Kirschen


- Gedichte Monat

5+
ESSENZ DER DINGE

5+
Die Titel meiner nichtgesc...

5+
Sie schickt ihm den Wind.

4+
DAS ALTERN

3+
Wiedergeburt

3+
Männer, wie ich sie mag

3+
Schattensplitter

3+
Meine Zeit

2+
Perfekt zu sein

2+
Mein Schutzengel


- Gedichte Jahr

4+
Psychologischer TiNITUS

3+
Flüsterleis

3+
Einen verträumten Gestrie...

3+
Kreativität

3+
,Auf der Bank

3+
I N V O K A T I O N

2+
Mein Wunsch für 2026

2+
Ein Lächeln

2+
Kleiner Frühlingstraum

2+
SEELENLANDSCHAFT


Neusten Kommentare

bei "Ein Tännlein"

bei "Ich gönne mir Gelassenhe"...

bei "Ruhe bitte!"

bei "Ruhe bitte!"

bei "Wenn sie vorbei geht ...."...

bei "Ruhe bitte!"

bei "Die Lebenszeit verrinnt i"...

bei "Wenn sie vorbei geht ...."...


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Atmosphäre Aufklärung ? Arbeit Abschied Alte Abend Album Alltag Alter Ahnen Abenteuer Augenblick Abendlied Aufregung Augen Ärger Annie Achtung Amerika Antwort Alm Angst Abenddämmerung Arbeitstag Affe Alleinsein Advent Amor allein Armut Achterbahn Arzt Abnehmen Aphorismus Alkohol Alphabet Amsel Appetit Allerheiligen