GEZWITSCHER IM FORSYTHIENSTRAUCH
Ein Fink und eine Meise ,
unterhielten sich ganz leise ,
ich hielt den Atem an und höre ;
bedacht - dass ich nicht störe .
Du Fink , sag mir wo wohnen die Träume
seit Jahren , ich suche diese Räume ?
Die sind nicht weit, glaub es mir ,
sie sind versteckt, ganz tief in dir ,
von Zeit zu Zeit , sie melden sich
du wirst ganz unruhig- wunderst dich .
Was kann , was soll ich tun,
damit mein Meisenherz kann ruhn ?
Was Vögel träumen, können sie auch machen ,
so einfach sind diese Träume- Sachen.
Der Mensch , der ist wohl besser dran ,
er tut - was er auch träumen kann.
O weh, o weh , schlimm sind die dran -
die verloren total das Träumen
wissen nicht - was sie versäumen -
Nur dann und wann schreibt ein Poet ein Gedicht;
und rettet für sich - ein bißchen Licht.
© G . . . .
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6 Kommentare
lebt der Dichter wirklich nicht.
Der kleinste Vogel macht es vor:
er singt allein, oder im Chor.
Gern gelesen, Grete.
Grüße schickt Ralph
Lb. Gr. Grete
zwitschern nicht zart - sie kreischen
noch lauter, als ein Rasenmäher.
Da hör ich lieber Meisen.
Wenn ich mal träume am Balkon
singt "Charly" seinen Amselton.
Der klingt zwar laut, doch sehr melodisch
und zwischendurch auch mal neurotisch....
Sehr gern gelesen, dein Frühlingstraum, Grete.
LG Ingrid
Lb . Gr. Grete
Bleib gesund und erfülle dir deine Träume.
LG Gudrun
Lb. Gr. Grete