Der Mensch hat nur noch Sorgen im Blick,
kennt zur Zeit weder Freude noch Glück,
Angst um die Zukunft prägt seinen Sinn,
Tage des Wohlstands scheinen dahin.
Durch Corona in Schulden gedrängt,
wird er nun Richtung Abgrund gelenkt,
seine Arbeit bringt kaum noch Gewinn,
sich weiter plagen hat keinen Sinn.
Aufgebracht und mit Wut im Gesicht,
stürmt er die Straßen und sucht nach Licht,
will beenden, den staatlichen Zwang,
erzwingen, den geregelten Gang.
Für den Umbruch wird es höchste Zeit,
sonst steht kein “neuer Morgen“ bereit,
die Zukunft gestalten, mit Verstand,
bedingungslos - und – im ganzen Land.
© Horst Rehmann
„Sorgen im Blick" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 10. April 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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6 Kommentare
LG Uschi
LG
H. Rehmann
ja, dies Thema beschäftigt uns alle , ist kein Wunder , daß auch auf unserer Lit. Platform diese Thematik zu finden ist. Als ich dein Gedicht las, mußte ich an einen Ausspruch von Kant denken : " wir müssen alle etwas ärmer werden - um innerlich reicher zu werden ". So kann ein Gedicht einen Anstoß geben , ein Zeichen es hat seinen Zweck erreicht, ist also gut !
Einen schönen Tag, trotz allem !
Grete
Alle guten Dinge sind 3.
Leider,leider,leider.
LG
LG
H. Rehmann
LG
Ewald