Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

19. September 2011

Schleichender Herbst

Langsam schleicht der Herbst ins Land,
schickt Stürme und viel Regen,
Sommerzeit hat er verbannt,
um sein Farbkleid auszulegen.

Gerne mag er Braun und Gelb,
ebenso das fahle Grau,
mit dem Zauberwörtchen “welk“,
beendet er die Gartenschau.

Bäume macht er nackt und kahl,
schickt Vögel auf die Reise,
Nebelbänke bis ins Tal,
verteilt er still und leise.

Jedes Jahr treibt er dies Spiel,
lässt sich durch nichts vertreiben,
hat vor Augen nur ein Ziel,
bis zum Winter stark zu bleiben.

(c) Horst Rehmann

„Schleichender Herbst" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 19. September 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 50 Aufrufe
Gast Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Ist dein Kopf mal sorgenschwer,du fühlst dich kraftlos und auch leer,leg` einfach eine Platte auf,schon bist du wieder o…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Aktiv in · Sonstige Gedichte