Zwischen Licht und Dunkel

29. August 2020

Maskenpflicht

Maskenpflicht

Lästig ist die Maskenpflicht,
doch ohne Mundschutz geht es nicht.
Ich nehme das pflichtbewusst in Kauf
und setze sie fast täglich auf.

Stoffmasken nehme ich nicht mehr,
da fällt mir schon das Atmen schwer,
halte auch nichts von einem Gesichtsvisier,
sondern bevorzuge die Masken aus Papier.

Der Corona-Schutz ist bequem und leicht,
und ich will hoffen, dass es reicht.
Ich habe mich in der Apotheke eingedeckt
und mir gleich ein paar eingesteckt.

Ich will mich ja auch nicht beklagen
und pflichtgemäß den Mundschutz tragen.
Ich mag sie nicht, die Maskenpflicht,
doch eine Alternative gibt es nicht.

Maskengegner gehen auf die Barrikaden,
verstehen nicht, dass sie sich schaden.
Ob sich die vielen Demonstrationen
am Ende für die Menschen lohnen?

Ich schaue mit Skepsis auf die Straßen
und kann den Leichtsinn gar nicht fassen.
Die Pandemie breitet sich rapide aus,
da schützt man sich und bleibt zu Haus.

„Maskenpflicht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 29. August 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer Sonstige Gedichte 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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1 Kommentar

Christian1
Christian1 Meisterdichter
29.08.2020
Guten morgen Gudrun.
Vor allem die Jugend leidet unter der Maske.
Hätte man mir damals erklären wollen,ich solle eine tragen,hätte ich auch dagegen revolutioniert,glaube ich.

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