Sonstige Gedichte



Racheengel

 

 

 Sie fiel leuchtend vor ihm in die Nacht,
mit lichtflutendender Zauberkraft,
ihre feurigen Augen waren eine Pracht,
ihr plötzliches Erscheinen pure Leidenschaft.
 
Dazu ihr golden lang, verwegenes Haar,
mit rotglänzenden Flammensträhnen,
ihr geheimes Wesen, einfach wunderbar,
 anmutig, aber auch wild, wie von Schwänen.
 
Die Nachtluft begann zu flimmern,
ihr Venuskörper hätte ihn fast errötet,
dazu ihr verführerisches  Augenglimmern,
   lange hatte er keine mehr getötet.
 
Schnell schaute er sich um, es wurde stiller,
hier im nächtlichen Dunst am See,
irgendetwas schien suspekt, ihm dem Serienkiller,
da sagte sie: „Ich bin die feurige Rache Fee…,
 
...ich komme aus dem Reich der Zwischenwelt,
dem Land der geschundenen Seelen,
komme nur, wenn dieser eine Stern hernieder fällt,
um meinem Tod vom Leben zu erzählen“…,
 
...sagte sie, im glühenden Wutempfinden,
  kannte seine verstellte List und wie er denkt:
„Will meinen Mörder rächend finden,
 nach Missbrauch hat er mich hier ertränkt“.
 
Vor Schreck war er nicht mehr im Klaren,
 Sally der Racheengel stand vor ihm,
 als 21. Opfer war sie mit ihm hierher gefahren,
da tastete er nach seinem Messer im Gürtel-Riem.
 
Doch sie besaß Kräfte aus der Zwischenwelt,
 von 20 toten Mädchen, diese Rache Energie,
 sah wie seine Messerhand nach vorne schnellt,
als er schon wie von Sinnen schrie.
 
Seine Mörderhände brannten,
das eigene Messer schnitt durch ihn,
Sallys Feueraugen keine Gnade kannten,
 ihrer Rache konnte er sich nicht mehr entziehen.
 
 Befreiend sang sie, als sie die Erde verließ,
 durchbrach die graue Zwischenwelt,
und landete,
 unter jubelnder Freude, im Paradies.    

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