Sonstige Gedichte



NUR NICHTS ÄNDERN



 

*Nur nichts ändern!*

                                    (Neue Gedanken über unser Gesellschaftssystem)

Es gibt in unserem Leben fast

nichts, was in kein Schema passt.

Denn jeder trachtet nur aufs Eine:

Für Jedermann genau das Seine!

Drum bitte, bitte nur nichts ändern.

Hört zum Beispiel auf zu gendern.

Lasst alles nur so, wie es ist,

wählt brav von Zweien den kleineren Mist.

So lasst uns halt die alten Normen

und hört bloß auf mit den Reformen!

 

Und macht euch bitte über morgen

nicht heut schon allzu große Sorgen!

Was immer war, das war doch gut,

steckt euch den Wandel an den Hut.

Es war okay zu Omas Zeiten;

darüber muss man jetzt nicht streiten.

Der *Mohr* schmeckt umbenannt nicht besser,

auchs Zigeuner-Schnitzel unterm Messer.

Ja nur nichts Neues und verändern,

ist ja auch so in anderen Ländern.

 

Was soll schon großartig passieren?

Vergesst doch die Reform-Allüren!

Wozu auf Anderes bestehen?

Es geht doch so noch ganz bequem.

So hört man es aus Nah und Fern

und manche hören‘s sogar gern.

Dazuzulernen ist meist schwierig;

man tut zwar ziemlich wissbegierig,

doch die Bequemlichkeit bleibt Sieger,

spielt lieber in der Unterliga.

 

Sei es beim Klima, bei der Umwelt;

sehr häufig man dann wieder umfällt

(trotz gutem Vorsatz) bei der Trennung

vom Müll und bei Benzinverbrennung.

Die Frag ist nur: Wie lange noch?

Der Erde kommt die Galle hoch.

Es kommt der Tag, ihr werdet sehen,

vielleicht könnt ihr mich dann verstehen.

Nur ist es dann vielleicht zu spät.

Sturm erntet, wer lang Winde säht.

 

Entwicklung ist nun mal von Nöten,

den Fortschritt kann man niemals töten.

Die Zeit sorgt für Veränderung,

der Mensch kann nichts dagegen tun.

Aus Fehlern lernen bringt sehr viel,

sich anzupassen ist das Ziel.

Und ist das Ego noch so groß,

man lebt als Mensch von Andern bloß.

Mich könnt ihr also nicht verdrießen;

Ihr werdet‘s selber büßen müssen... 
 

          DerPoet  (02/21)



Bild: pixabay                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

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AUTOR:

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Chris Peter (aka *DerPoet*)

geb. 1965 im steirischen Feldbach, lebt in der Nähe von Graz (Österreich).

Freier Autor, schreibt seit seinem 18. Geburtstag Poesie und Gedichte,
hauptsächlich zu den Bereichen Liebe & Beziehungen, aber auch zu sozialkritischen Themen und dem aktuellen Zeitgeist, meist in klassischer Gedicht- und Reimform.

Literarische Vorbilder: Christian Morgenstern, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz.

2. Platz in der Kategorie "Kunst & Literatur" im Februar 2017 bei Besucher-Award.de
mit der Facebook-Seite:

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