Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

2. Dezember 2019

Hoch hinaus


Das Schuften ist für ihn ein Graus,
er will im Leben hoch hinaus,
zu den Magnaten will er hin,
hat nur Geld und Wohlstand im Sinn.

Karriere-geil, man kann es seh´n,
bleibt er vor einer Leiter steh´n,
denkt nur, da muss ich schnell hinauf,
Gefahren nehm ich gern in Kauf.

Er erklimmt die ersten Sprossen,
klettert weiter, unverdrossen,
nach oben kommen ist jetzt Pflicht,
doch ganz so einfach ist es nicht.

Die Hälfte hat er grad´ erreicht,
als plötzlich seine Kraft sich neigt,
und er verliert das Gleichgewicht,
die nächste Sprosse schafft er nicht.

Statt mit Magnaten zu plauschen,
sieht man ihn zu Boden rauschen,
von oben tönt ein Freudenschrei:
„So bleibt halt noch - ein Plätzchen frei !“

© Horst Rehmann

„Hoch hinaus" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 2. Dezember 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 110 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Sonstige Gedichte 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

1 Kommentar

Christian
Christian Meisterdichter
02.12.2019
Wer nicht wagt,der nicht gewinnt.

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Graf Felix lebte in New York City,sein adliger Nachname war Iti,dieser Graf stand oft vor einer Wand,die er grau und äus…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte