Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Du entdeckst nah am Wegesrand,
ein glänzendes Etwas im Gras,
es steckt zum Teil noch im Sand,
ist aus geschliffenem Glas.
Sehr behutsam legst du es frei,
entfernst den klebrigen Lehm,
dann sagst du so ganz nebenbei:
Diese Farben sind mir genehm.
In deinen zierlichen Händen,
liegt eine Kugel aus Glas,
du bist am Drehen und Wenden,
doch dann vergeht dir der Spaß.
Es ist nichts Wert und auch nicht rein,
was Du am Wegrand findest,
meistens ist es mehr Schein als Sein,
es gibt nichts das verbindet.
Du wirfst fort, dies gläserne Ding,
das dir doch so arg gefiel,
siehst es als nutzlosen Fremdling,
nicht mal geeignet zum Spiel.
Auch der Mensch wird manchmal zur bunten Glaskugel die völlig nutzlos ist
© Horst Rehmann
„Entdeckt am Wegesrand" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 12. Oktober 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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6 Kommentare
die Glaskugel ist immerhin durchschaubar, der Mensch nicht immer. Aber es gibt auf der Welt immer schillernde "Figuren", die für die Allgemeinheit unbedeutend sind. Schönen Abend, Helga
LG
H. Rehmann
War mal schön, daran erinnert zu werden. Wie der Teddy, ein Generatinen übergreifendes Spielzeug. LG
LG
H. Rehmann
LG
H. Rehmann
Es grüßt bei schlechtem Wetter hier in Oldenburg
Ewald