Du stehst so nah bei meinen Füßen –
so will ich dich ganz herzlich grüßen.
Gediehest du im satten Blumenhain,
so könnte keine Blume schöner sein.
Was brächt es mir, wenn ich mich bückte
und dich begierig einfach pflückte?
Du spürtest leidvoll diesen einen Ruck
und stürbest bald als meines Heimes Schmuck.
Du schenkst mir bloß ein paar Sekunden,
doch bleib ich stets mit dir verbunden.
Ich danke dir und sag Auf Wiedersehn
und hoff, du wirst noch lang im Winde wehn.
„Die Blume am Wegesrand" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Arne Arotnow, veröffentlicht am 21. Juni 2013 auf Gedichtesammlung.net.
© Arne Arotnow
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1 Kommentar
Ich pflücke auch keine Blumen . Ich denke dann immer ich würde sie ermorden.
Gefällt mir dein Gedicht, weil das genau meine Gedanken sind.
LG Heike