Zwischen Licht und Dunkel

21. Juni 2013

Die Blume am Wegesrand

Du stehst so nah bei meinen Füßen –
so will ich dich ganz herzlich grüßen.
Gediehest du im satten Blumenhain,
so könnte keine Blume schöner sein.
Was brächt es mir, wenn ich mich bückte
und dich begierig einfach pflückte?
Du spürtest leidvoll diesen einen Ruck
und stürbest bald als meines Heimes Schmuck.
Du schenkst mir bloß ein paar Sekunden,
doch bleib ich stets mit dir verbunden.
Ich danke dir und sag Auf Wiedersehn
und hoff, du wirst noch lang im Winde wehn.

„Die Blume am Wegesrand" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Arne Arotnow, veröffentlicht am 21. Juni 2013 auf Gedichtesammlung.net.

© Arne Arotnow

Sammlung 200 Aufrufe
Gefällt auch:
Arne Arotnow Natur 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Arne Arotnow

Ich wohne in Recklinghausen, wurde 1968 geboren und arbeite seit einigen Jahren freiberuflich als Autor in den Gattungen Aphorismus, Erzählung, Essay, Gedicht, Kurzgeschichte, Roman und Satire.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

1 Kommentar

Heike
Heike Barde
05.11.2018
Hallo Arne

Ich pflücke auch keine Blumen . Ich denke dann immer ich würde sie ermorden.
Gefällt mir dein Gedicht, weil das genau meine Gedanken sind.
LG Heike

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Anzeige
Login
Gedicht des Tages

Sind wir die, die wir sind oder die, die wir vorgeben zu sein, setzen Tag für Tag eine Maske auf, niemand sieht wer wir …

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Natur