Der Förster genießt die Morgenstunde
und schreitet forsch durch sein Revier.
Er liest die Fährten im frischen Schnee.
Der Rothirsch war schon wieder hier.
Der Geweihträger steht in der Lichtung,
man hört, wie er ganz leise röhrt.
Er zupft an den zarten Tannenspitzen,
und genießt die Nahrung ungestört.
Er hebt sein mächtiges Geweih
und lausch hinein, - in die Natur.
Der Naturschützer genießt den Anblick
und bleibt dem Paarhufer auf der Spur.
Die Sonne erhellt den frühen Morgen,
bringt Licht und Wärme ins Forst-Revier.
Die kleinen Schneekristalle funkeln,
mittendrin, - das stolze Tier.
Text und Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
„Der Rothirsch" ist ein Gedicht aus der Kategorie Winter von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 27. Dezember 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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