In einem Baume,
in des Wipfel`s Spitze,
sah ich neulich etwas blitzen,
auch war mir so,
als hört` ich Töne
einer schönen Melodie,
doch leider war`s nur ein Stück Papier.
Es flatterte lustig hin und her,
als würde es im Takte schwingen,
doch der Wind,
er spielte nur mit ihm,
sanft wehte es zu Boden;
da merkte ich,
es ist vom letzten Guss
noch Regenschwer.
Beim Anblick dessen
war ich platt,
es war ein kleines Notenblatt,
mit vielen Noten,
mal in Dur
und mal in Moll,
für ein Instrument,
das es mal spielen soll.
Traurig schön die Melodie,
ein Teil aus einer Symphonie,
des Texter`s Hand wird`s schon vermissen,
glaubt, er hätte es zerrissen,
oder gar verloren,
nun wird es wieder neu geboren.
„Das Notenblatt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 10. September 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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5 Kommentare
Was solls: der Text ist okay. Nicht mehr - nicht weniger.
Und wie immer: nur mein Senf und meine Meinung.
ahoi
Ingrid
ein wunderschönes Gedicht, ich habs gerne gelesen.
Dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße Hanni