Giftspinnen sind interessante Wesen,
die äußerst kunstvolle Netze weben.
Nach einem geheimnisvollen Plan
fertigen sie ihre Spinnweben an.
Sie hält sich im Verborgenen versteckt,
ihr Netz dient nur einem einzigen Zweck,
unvorsichtige Insekten darin zu fangen,
um an eine fette Beute zu gelangen.
Blitzschnell eilt sie aus ihrem Versteck,
spritzt tödliches Gift in das arme Insekt,
sie wickelt es ein, saugt es genussvoll aus,
welch Drama der Natur, ein richtiger Graus!
Leider ist fressen und gefressen werden,
das traurige Los vieler Kreaturen auf Erden.
Auch im menschlichen Zusammenleben
soll es eine Menge Giftspinnen geben.
Im versteckten Untergrund sind sie aktiv,
sprechen über ihre Mitmenschen nur negativ.
Sie verbreiten hintenrum über Andere Lügen,
spinnen richtig schäbig ihre Intrigen,
wickeln Andere in ihre gesponnenen Netze ein,
ich finde das unterirdisch und richtig gemein!
Sie wollen damit ihren Mitmenschen schaden
finden sich aber selber total überragend.
Sie fühlen sich selbst wie das Gelbe vom Ei
das Talent eines Anderen ist ihnen Einerlei !!
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto:Pixabay
© Hanni
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5 Kommentare
ich habe lange gebraucht bis ich den anerzogenen Ekel und Angst vor Spinnentieren ablegen konnte. Wenn wir Menschen unsere Moralbegriffe und Wertungen auf Tiere übertragen liegen wir immer falsch. Eine Spinne lauert nicht hinterhältig und heimtückisch, um kleine Insekten zu töten und genussvoll auszusaugen. Spinnen haben keine böse Gedanken, das haben nur wir Menschen.
In Russland glauben viele Menschen, dass es Unglück bringt, wenn man eine Spinne tötet. Menschen lernten von den Spinnen, dass man mit Netzen Fische, Vögel und nicht nur Tiere, sondern andere Menschen fangen kann. Menschen in ihrer Gier fischen mit ihren Netzen die Meere leer und fangen Vögel, die vor dem Winter nach Süden fliegen.
Und mittlerweile vernetzen wir Menschen uns digital; verbreiten Lügen und Beleidigungen zum Leid von vielen sekundenschnell um die ganze Welt. Diese Netze sind nicht mehr zu sehen und wir werden uns danach sehnen, in der frühen Morgensonne ein schimmerndes Spinnennetz zu bewundern.
danke, daß Du mein Spinnengedicht gelesen hast und für Deinen Kommentar. Genau wie Du bewundere ich die achtbeinigen Spinnen für ihre unglaubliche Kunstfertigkeit. Mit den zweibeinigen menschlichen Spinnen hab ich nix am Hut, die können mir gestohlen bleiben, wenn sie heimlich im Hintergrund ihre bösartigen Netze weben. Sie wollen damit anderen nur schaden, schön, daß Du der gleichen Meinung bist. Hoffentlich gehts Dir gut ?!
Noch ein Tip von mir, pflanz doch mal Goldlack in Deinem Garten, Du wirst staunen, wieviele Hummeln und Bienen diese Blüten besuchen. Meiner blüht schon seit Februar.
Einen wunderschönen Tag und liebe Grüße Hanni
Die mit acht Beinen stören mich gar nicht. ich bewundere die sogar welche Kunstwerke die zustande bringen,
wenn sie ihre Netze knüpfen. Dazu ist der Mensch zu blöd!
Die zweibeinigen Spinnen in Menschengestalt sind viel schlimmer und gerade im Netz gibt ;s viele davon.
Man muss so aufpassen, dass man nicht in so ein Netz gerät.
Auf deinem Foto seh ich eine Wespenspinne, die man auch Tigerspinne nennt. Die frißt zwar viele Insekten,
ist aber für Menschen nicht gefährlich. Ensteht höchstens ein kleiner roter Knubbel.
Hab ich gerade gegoogelt, ich wollts mal wissen.
Bis wiedermal und lieben Gruß Heike, die auch ab und zu mal spinnt - grins!!
herzlichen Dank für Deinen Kommentar zu meinem Spinnengedicht. Ich freu mich sehr, daß es Dir gefallen hat.
Dir einen wunderschönen Tag und liebe Grüße Hanni
Leider....
Liebe Grüße Ingrid