Liebesgedichte



Am Bahnhof



* Fiktion*

 

Es war ein kalter Tag im Februar.

An jenem Morgen fuhr der Zug verspätet ein.

Ob es wohl Zufall oder Schicksal war,

als ich dich traf am Bahnhof - zehn nach Neun.

 

Die Zeit danach war kurz und dennoch hundert Jahr´.

Du hast mich märchengleich vom Schlaf erweckt.

Mein Blut, es pochte wild und warnte vor Gefahr -

süße Verlockung wurde wieder neu entdeckt.

 

Das Spiel begann - so leicht und wolkenschwebend.

Bedenken, die ich hatte, schobst du weg von mir.

Ich fühlte heiße Glut und - anfangs widerstrebend -

zog mich die Sehnsucht haltlos hin zu dir.

 

                                     *

 

Es macht mir Angst, mich gegen jeden Vorsatz zu verlieren,

weil ich genau weiß: Du und ich - das kann nicht weitergehen

( du brauchst mit Argumenten nicht brillieren ).

Deshalb mein Brief. Du wirst mich irgendwann verstehen.

 

                                     *

                                  12/2019

 

Worte (C) Ingrid Bezold

Bild: Pixabay 

Gelesen: 77   
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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko


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3 KOMMENTARE



27. Januar 2026 @ 08:12

Liebe Gudrun,guten Morgen und danke für dein Herzchen.



26. Januar 2026 @ 09:30

Moin Ingrid
Immer diese Probleme mit der Zweisamkeit.
LG
Ewald


26. Januar 2026 @ 09:40

Moin Ewald,
Ich glaube, DIESE Probleme gibt es nur, wenn Leidenschaft mit im Spiel ist und der Kopf noch einigermaßen klar funktioniert. Für beide eine gute Lösung.
LG Ingrid



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