Zwischen Licht und Dunkel
Nebelschwaden, wie ein Schleier,
legen sich auf Baum und Weiher,
nur hin und wieder lugt hervor,
Mondlicht durch den Sternenchor,
spiegelt auf dem Wasser sich,
wie eine Perle im Gebüsch.
Ein kleiner Fisch hüpft ganz geschmeide,
durchtrennt ganz flink die silbrig` Scheibe,
Wellen er dadurch entfacht,
hochdrob`n der Mond dann hämisch lacht,
dazu das Schilf, es raschelt leise,
eine altbekannte Weise.
Die Nacht, sie ist so Götter stark,
dass kein Elfenkind verzagt,
Engel dann vom Himmel steigen,
um sich mit Perlenmuscheln zu vereinen,
bis der Morgen dann erwacht,
übernimmt Verschwiegenheit die Macht.
„MYTHEN" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von pally66, veröffentlicht am 5. Oktober 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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