Ein Schmetterling aus Glas
flattert durch den Nebel, ohne Maß.
Er sucht ein Nest aus Licht und Ruh,
doch jeder Zweig zerbricht im Nu.
Ein Kompass ohne Norden
verirrt sich in den stummen Worten.
Er kreist um einen stillen Traum
und blass wird er im weiten Raum.
Ein Garten ohne Tor
ragt aus der Trauer stumm hervor.
Du gießt ihn mit dem eignen Sein,
doch wächst darin nur Dornenpein.
© Max Vödisch
Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!