Weihnachtsgedichte



Traurige Weihnachten

Is Weihnachten der Tåg an dem des Christkindl steht vur der Tür? Wo die Leut sich b` schenken und i, i sitz auf der Bånk und frier. I schau auf die Häuser die strahlen im Licht und i wunder mi, dass heit Åbend alles so friedlich ist. Da kummt ma auf amol mei Kindheit in Sinn, in Gedanken sitz i bei meiner Mutter im wårmen Zimmer drin. I hör von der Kuchl mei Mutter sågen: „Bua, kannst die Weihnachtsgans scho zum Esstisch trågen.“ Von fern die Weihnachtsglocken klingen und i spür wie mir die Tränen über die Wången rinnen. I wisch sie weg, ganz gschwind, wei all die Erinnerungen zu schmerzlich sind. Als i noch jung, war hob i es net wissen wolln, aber heit denk i mir, i hätt auf mei Mutter hören sollen. Sie hat gspürt, dass so, Nichts aus mir wird, aber i håbs zu spät kapiert. So gern i a heit einiges ändern tät, mir ist bewusst, jetzt is zu spät. Oder wird vielleicht no des Weihnachtswunder gschehn und die Hoffnung in der i leb, in Erfüllung gehen. Jetzt ist aber Schluss mit der Gefühlsduselei, weil auch diese Weihnachten gehn vorbei.

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Warum ich schreibe !

Gedanken und Gefühle festzuhalten ist für mich der beste Weg
"meine Mitte" im Gleichgewicht zu halten. Damit meine ich das
Mittelmaß aller Dinge nicht aus den Augen zu verlieren.

Meine Zweizeiler, Gedichte und Kurzgeschichten stehen für diese
Einstellung in meinem Leben. Mir geht es um die kleinen, leise
Gefühle die ich ganz unspektakulär, aber mit viel "Bauchgefühl"
an meine Leser weitergeben möchte.


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